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Schwab über Klassenerhalt: "Bin es dem Verein schuldig" - Stadeln muss Rückstand drehen

Vorschau Landesliga-Relegation 1. Runde, Rückspiele

Baiersdorf würde am Sonntag ein knapper Sieg für die nächste Runde reichen. Stadeln muss im mittelfränkischen Duell mit Weißenburg ein 1:2 drehen.

Der TSV Weißenburg (weiß) legte im Hinspiel gegen den FSV Stadeln vor.

 / © Johannes Traub

"Wir haben schon mal eine Relegation gespielt, bislang habe ich da nur gute Erfahrungen gemacht", sagt Baiersdorfs Kapitän Nicolas Schwab. "Als Fußballer lebt man genau für solche Spiele." Am Sonntag hat Schwab die Möglichkeit mit seiner Mannschaft die zweite Runde der Landesliga-Relegation zu erreichen und dem Klassenerhalt einen Schritt näher zu kommen. Dazu würde den Krenstädter nach dem torlosen Remis in Gochsheim ein knapper Sieg reichen. "Wenn wir das Spiel genauso angehen wie das Hinspiel, hinten stabil stehen, bekommen wir auch im Rückspiel unsere Chancen. Die müssen wir dann nur reinmachen", sagt der Kapitän, der sich nach 14 Jahren im Verein mit dem Klassenerhalt in Richtung Forchheim verabschieden will. "Ich bin es dem Verein schuldig, dass wir die Liga halten. Es ist eine Möglichkeit zu zeigen, was in einem steckt." ton/dw

Einen 1:2-Rückstand gilt es für den FSV Stadeln im Rückspiel am Sonntag zu Hause am Kronacher Wald gegen Weißenburg noch zu drehen. Für Coach Manfred Dedaj hatte das Spiel im ersten Durchgang "Freundschaftsspiel-Charakter. Da war ich schon ein bisschen enttäuscht", so Dedaj ehrlich. "Da waren kapitale Fehler dabei, die dürfen uns einfach nicht passieren. In der letzten halben Stunde haben wir dann umgestellt und Dampf gemacht." Sein Motto für Sonntag ist ganz klar: "Wir müssen und werden am Sonntag Vollgas geben. Wir wollen unbedingt eine Runde weiterkommen, ganz klar! Die Jungs haben sich jetzt mit dem Gegner auseinandergesetzt und wir sind konditionell topfit", ist der FSV-Trainer guter Dinge. Deswegen die klare Forderung an seine Jungs: "Wir müssen von Anfang an Vollgas geben und nicht erst in der letzten halben Stunde." Sollte seine Mannschaft das auf den Platz bringen, ist die nächste Runde durchaus noch drin. Als einen "gelungenen Abend" beschreibt Dedajs Gegenüber Markus Vierke das Hinspiel. "Wir sind mit einem guten Gefühl rausgegangen. Auf eigenem Platz, vor so einer Kulisse zu spielen, ist schon etwas Besonderes", lobt er die Stimmung auf dem Weißenburger Sportplatz. Das Endergebnis geht aus seiner Sicht von den Spielanteilen her in Ordnung. "Ich bin sehr stolz, gegen so einen Gegner dieses Resultat einzufahren. Das Ergebnis gibt uns Kraft und Mut, da wir in Stadeln keinen Rückstand hinterherlaufen müssen. Viele Spieler sind über ihre Grenzen gegangen", weshalb das ein oder andere "Wehwehchen" vorhanden sei. "Das werden sie am Sonntag aber wegstecken." Belastung während der Saison und in den Relegationsspielen sei überdurchschnittlich. "Entscheidend wird sein, welche Mannschaft den inneren Schweinehund besser überwinden kann", ist sich Vierke sicher. bie/wit

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