Das Amateurfußballportal für Mittelfranken
Partner im
Amateurfußballnetzwerk
Partner im Amateurfußballnetzwerk

Kleeblatt-U23 weiter mit Petr Ruman

Regionalliga Bayern

Mit der Rückkehr der U17 und U19 in die Junioren-Bundesliga hat sich die Lage im Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) der Spielvereinigung Greuther Fürth erst einmal wieder entspannt. Dass sich die U 23 darüber hinaus die Relegation doch noch ersparen konnte und nächste Saison weiter in der Regionalliga spielen darf, sorgte zusätzlich für zufriedene Mienen bei den Verantwortlichen.

„Im Rahmen unserer Möglichkeiten haben wir das Beste herausgeholt“: Petr Ruman wird auch in der kommenden Spielzeit die U 23 der Spielvereinigung trainieren.

 / © Zink

Allen voran Trainer Petr Ruman ist froh, Planungssicherheit zu haben. Mit Ingolstadts Abstieg aus der 2. Liga war der Klassenerhalt für die U 23 besiegelt, die Relegation vermieden und Rumans Vertrag um ein Jahr verlängert. „Das war so ausgemacht, dass die Klausel im Fall des Nichtabstiegs und des Klassenerhalts der Profis in der 2. Liga greift“, sagt der 42-Jährige.

Mit dem Abschneiden seiner Mannschaft in dieser Saison ist er natürlich nicht zu 100 Prozent einverstanden: „Ich bin zufrieden, dass wir unser Ziel, den Klassenerhalt, erreicht haben. Die Art und Weise ist ausbaufähig. Wir haben in einigen Spielen verdiente Punkte nicht geholt. Aber im Rahmen unserer Möglichkeiten haben wir das Beste herausgeholt.“ Die Tatsache, dass die U23 nahezu jede Woche mit anderem Personal antreten musste – mal wurden Spieler aus der U19 hochgezogen, mal halfen Profis aus, die zuvor verletzt waren –, sieht Ruman nicht als Problem an. „Natürlich ist das für einen Trainer eine große Herausforderung, manchmal erfahre ich einen Tag vorher, wer mitspielen wird. Aber für die U 23 eines Profiklubs gehört das einfach dazu. Man kann den Jungs trotzdem einen Plan an die Hand geben.“

Adlung als wichtiger Mosaikstein

Für die neue Saison wird sich das Gesicht des Kaders stark verändern. Neun Spieler sind bereits von Bord gegangen, inklusive Roberto Hilbert, der seine aktive Karriere beendet hat und nur noch im Notfall aushelfen soll. „Roberto war ja bisher schon Co-Trainer und ist durch seine Aufgaben als Athletik-Coach in der U 15 und U 16 sowie in der individuellen Betreuung von Spielern stark eingebunden“, sagt Ruman. Nicht verzichten möchte er hingegen auf Daniel Adlung. Der Routinier im Mittelfeld hat sich als Anker für die junge Truppe erwiesen. „Daniel ist für uns unbezahlbar, im Training, in der Kabine und beim Spiel. Er ist ein wichtiges Teil im Mosaik. Das hat man gemerkt, als er verletzt ausgefallen ist und nach seiner Roten Karte vier Spiele gesperrt war. Das konnten wir nicht kompensieren“, sagt Ruman.

Die Planung des neuen Kaders laufe bereits seit Februar, sagt Ruman. Da lange Zeit nicht klar war, ob Fürth die Klasse halten kann, zögerten bislang einige Kandidaten mit ihrer Unterschrift. Im Probetraining war auch Carlos de la Cruz (19) aus der U19 des 1.FC Köln. Der Mittelfeldspieler habe einen guten Eindruck hinterlassen, meint Ruman. „Es ist noch nichts unterschrieben, aber er passt gut ins Schema und bringt schon viel mit.“ Aus der U19 des Vereins werden sieben bis acht Spieler nachrücken. Das oberste Ziel für die neue Saison bleibt unverändert: die eigenen Talente an den Profikader heranzuführen.

Mehr zum Thema