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Der FSV Stadeln startet mit drei Neuen in die Saison

Landesliga Nordost

Nur knapp drei Wochen nach der umjubelten Rückkehr in die Landesliga herrschte am Wochenende schon wieder Hochbetrieb auf der Stadelner Waldsportanlage. Die Euphorie rund um den FSV ist immer noch groß. Knapp 80 Zuschauer kamen nach Vereinsangaben zu Mannschaftsvorstellung und Auftakttraining am Samstag.

Applaus für die Aufstiegs-Mannschaft: Die Vorstellung des neuen Teams und das Auftakttraining des FSV Stadeln wurde von den Zuschauern eifrig beklatscht.

 / © Oliver Gold/ Zink

Sie sahen ein Team, das kaum Abgänge zu verzeichnen hat und von den Verantwortlichen nur punktuell verstärkt wurde. „Es ist gut, dass die Truppe zusammen bleibt. Wir sind megastolz auf sie, sie haben eine super Einstellung zu ihrem Hobby“, sagt Stadelns Fußball-Vorstand Joachim Schempp.

Die Eingespieltheit war jedenfalls schon in der vergangenen Saison eine Stadelner Stärke, findet Trainer Manfred Dedaj: „In der Rückrunde hat es noch einmal einen Schub gegeben. Die Abläufe haben gestimmt, so, wie ich mir das vorstelle.“ Drei Neuzugänge und einen Quasi-Neuzugang hat der FSV für die kommende Saison zu verzeichnen: Nils Böhm (20) kommt von der SG Quelle Fürth und ist ebenso Mittelfeldspieler wie Patrick Kling (21) von den Bayern Kickers Nürnberg. Angreifer Tim Paschek (23) bringt vom TSV Burgfarrnbach die Empfehlung von 19 Treffern in 33 Bezirksliga-Spielen mit. Torwart Alexander Kracun (25), ausgebildet beim 1. FC Nürnberg, später beim SV Seligenporten und zuletzt im Berliner Amateurfußball beim Adlershofer BC 08 aktiv, stand schon in den Relegationsspielen im Stadelner Kasten. Er stößt fest zum FSV und ist damit der Quasi-Neuzugang.

Momentan trainieren auch noch Gastspieler in Stadeln mit. Bevor nicht feststeht, ob sie wirklich fix zum FSV kommen, will Schempp aber noch keine Namen nennen. Verlassen haben den Verein nur Abwehrspieler Bastian Perlitz (27, TSV Burgfarrnbach) und Keeper Lukas Marx (25, SG Nürnberg Fürth 1883).

Für die Neuen wird es nicht einfach werden, sich in die Stadelner Abläufe zu integrieren. Auftakt zur Landesliga-Saison ist schon in knapp zwei Wochen. „Aber spätestens im Lauf der Saison werden sie uns weiterbringen“, sagt Dedaj. Der Bayerische Fußball-Verband hat dem FSV bei der Rückkehr in die sechsthöchste Spielklasse eine attraktive Ligeneinteilung beschert: In der Landesliga Nordost warten einige Derbys gegen den ASV Vach, die SG Quelle Fürth, den TSV Buch oder den FSV Erlangen-Bruck auf die Stadelner.

Ein Derby als erstes Heimspiel

Das oberste Ziel des FSV ist der Klassenverbleib. Die Spielweise, die den Verein in der vergangenen Spielzeit in der Bezirksliga erfolgreich gemacht hat, will Dedaj aber höchstens gegebenenfalls anpassen. „Klar, dass man in der Landesliga auch mal defensiver stehen muss“, sagt er. Aber an der grundsätzlichen Ausrichtung, in der das Spielerische, der Ballbesitz und die Offensive im Vordergrund stehen, soll sich auch nach dem Aufstieg wenig ändern. „Wir wollen mutig sein und Fußball spielen. Wir haben das Potenzial, mitzuhalten. Und wir wollen die Großen ärgern“, sagt Dedaj.

Den Auftakt macht am Freitag, 12. Juli, um 19 Uhr die Auswärtspartie beim 1. FC Herzogenaurach, der zuletzt vorgemacht hat, wie man als Aufsteiger in der Landesliga mithalten kann. Das erste Heimspiel ist gleich ein Derby: Am Dienstag, 16. Juli, empfängt der FSV Stadeln um 18.30 Uhr die SG Quelle Fürth.

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