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Hohe Fluktuation beim TSV Burgfarrnbach

Bezirksliga Nord

Neun Abgänge, 17 Neuzugänge, acht Jugendspieler, dazu noch Ärger mit der zweiten Mannschaft, die geschlossen zum FSV Stadeln abwandert: beim TSV Burgfarrnbach herrscht dieser Tage ein reges Treiben.

Dominik Eckert kommt vom FC Kalchreuth nach Burgfarrnbach.

 / © Sportfoto Zink

17 Zugänge für den TSV Burgfarrnbach

Der TSV Burgfarrnbach rüstet sich für die neue Bezirksliga-Saison. Insgesamt 17 Neuzugänge zogen "die Bären" an Land: Noah Barth (SV Scharnebeck), Josip Benko, Matija Benko (beide Croatia Nürnberg), Dominik Eckert (1. FC Kalchreuth), Alexander Gebelein (SC 04 Schwabach), Tobias Guter (SV Gutenstetten), Jonathan Hartig, Ibrahim Hassan (beide TSG Roth), Marcel Hörath (SC Worzeldorf), Maximilian Kundt, Kenan Ramic, Moustafa Tchabode (alle Baiersdorfer SV), Burak Ölcer (Post SV Nürnberg), Bastian Perlitz (FSV Stadeln), Florian Rupprechter (TSV Altenberg), Andree Schwarm und Jan Sperber (beide FSV Erlangen-Bruck).

Zudem rücken mit Bastian Dietz, Nils Mauritz, Dennis Meier, Jonas Schendel, Sebastian Matthes, Roman Krines, Lukas Boer und Tobias Kittner acht Spieler aus der eigenen A-Jugend in den Herrenbereich.

Neun Abgänge

Aber auch Abgänge hat der TSV Burgfarrnbach zu verkraften: Tim Paschek (FSV Stadeln), Christian Gerein (ASV Vach), Hannes Weyherter (STV Deutenbach), Tim Weyherter (ATV Frankonia), Luca Schlump (TSV Buch II), Kim Scheller (SpVgg Heßdorf), Thomas Voll (SG Unterweißenbrunn/Frankenheim) und Saif Greco (unbekannt), Nicolas Baumann (pausiert).

Ärger bei der zweiten Mannschaft

Von den zahlreichen Zugängen wird der ein oder andere die zweite Mannschaft des TSV Burgfarrnbach în der A-Klasse verstärken, nachdem die bisherigen Spieler (insgesamt 19 - inklusive Spielertrainer Daniel Bräutigam) nach internen Querelen geschlossen zum FSV Stadeln abgewandert sind, um dort voraussichtlich als dritte Mannschaft in der B-Klasse an den Start zu gehen, wie fussballn.de berichtet. Auch deshalb, sagt Bären-Abteilungsleiter Holger Schraml, waren die Transfers notwendig. Die Anzahl der Neuzugängen sei in diesem Ausmaß zunächst aber nicht geplant gewesen. Man habe aber auf die Vielzahl an Abgängen reagieren müssen. Gefahr, dass der TSV kein zweites Team in die Saison schickt, bestehe nicht. "Wir werden mit der Zweiten ganz normal an den Start gehen", sagt Schraml und erklärt: "Wir brauchen die zweite Mannschaft als Unterbau und als Sprungbrett für die Jugendspieler, die in den nächsten Jahren in den Herrenbereich kommen." Deshalb stand eine Abmeldung der Reserve nie im Raum. Zukünftig werde die Zweite aus dem Großteil der Zugänge bestehen und mit spielberechtigten Spielern der A-Jugend aufgefüllt werden. Wer von den vielen Neuen in welchem Team spielen wird, "dazu ist nun die Vorbereitung da", sagt Schraml. "Dort wird sich herauskristallisieren, wer in erster und zweiter Mannschaft spielen wird."

Der Artikel wurde um 12:10 Uhr um die Aussagen von Holger Schraml ergänzt.

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