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Mittelfranken unter sich - Feuchtwangen reist in die Vergangenheit

Vorschau Toto-Pokal-Qualifikation 2019/20

Der Bayerische Fußballverband (BFV) hat den Qualifikationsmodus für den Totopokal verändert. Am Samstag gehen die Blitzturniere der Landesligisten über die Bühne, vier Gruppen sind aus mittelfränkischer Sicht besonders interessant. Bemerkenswert: Es geht um die Qualifikation für den Pokalwettbewerb 2020/21.

Nicht voneinander zu trennen: Der ASV Vach (rote Trikots) ist gemeinsam mit dem FSV Erlangen-Bruck in die Landesliga abgestiegen. Jetzt kommt es in der Pokal-Quali schon zum Duell.

 / © Giulia Iannicelli

Da die Landesligisten an den Verband herangetreten sind und mehr Planungssicherheit sowie eine Teilnahmechance für alle Sechstligisten gewünscht hatten, hat der BFV kürzlich ein neues Qualifikationsmodell aus dem Boden gestampft: In 22 Vierergruppen treten alle bayerische Landesligisten an. Ein Spiel dauert 30 Minuten. Jeder Gruppensieger zieht in die am 1. Mai 2020 stattfindenden Endspiele ein, deren elf Sieger 2020/21 im Toto-Pokal an den Start gehen dürfen. Die mittelfränkischen Teams sind auf vier Gruppen konzentriert:

Gruppe 3:

Hier darf der TuS Feuchtwangen nochmal in der Vergangenheit schwelgen und sich mit Teams messen, die man vorherige Saison noch in der Landesliga Nordwest traf. Feuchtwangen zieht bekanntlich in die Nordost-Staffel um, im Pokal wartet die aus der Vergangenheit gewohnte Reise nach Kleinrinderfeld. Dort warten neben dem ortsansässigen TSV auch die TG Höchberg und der TuS Röllbach.

Gruppe 20:

In Gruppe 20 hat jedes Team seine eigene Charakteristik: Der ASV Neumarkt musste einen Abstieg aus der Bayernliga verdauen, während der 1. SC Feucht alle Nachwirkungen des verpassten Aufstiegs in die 5. Liga beiseite schieben will. Ganz anders die Lage beim BSC Woffenbach: Die Oberpfälzer wurden Meister der Bezirksliga Süd und reisen mit reichlich Rückenwind auf die Anlage der TSG Roth. Dort tritt auch der SC Großschwarzenlohe an, der sein erstes Jahr in der Landesliga mit dem Klassenerhalt abgeschlossen hat.

Gruppe 21:

Auf dem "Lothar-Matthäus-Sportplatz" in Herzogenaurach will der Lokalmatador 1. FC Herzogenaurach das Weiterkommen klarmachen. Doch gerade der SC 04 Schwabach ist ein harter Konkurrent, zählen die Schwabacher seit geraumer Zeit schließlich zu den ambitionierteren Teams der Landesliga. Dazu haben die Mannen aus der Goldschlägerstadt wieder einige interessante Transfers eingetütet. Dritter im Bunde ist die SG Quelle Fürth, die mit Ahmet Kulabas und Sebastian Glasner insbesondere im Angriff aufgerüstet hat. Wenn es rein nach der Formkurve - die man aufgrund der Sommerpause mit einer gewissen Vorsicht betrachten sollte - ginge, dann hätte der TSV Kornburg die besten Karten. Das Team von Klaus Mösle hat eine ausgesprochen gute Rückrunde hinter sich und will diesen Trend auch mit in die neue Spielzeit nehmen.

Gruppe 22:

Der TSV Buch kriegt auf heimischer Anlage Besuch von gleich zwei bisherigen Bayernligisten: Der ASV Vach und der FSV Erlangen-Bruck sind gewillt, wieder positive Schlagzeilen zu schreiben und damit möglichst schon bei der Pokalqualifikation anzufangen. Aus der anderen Richtung stößt der FSV Stadeln in die Vierergruppe, die Dedaj-Schützlinge waren vergangene Saison noch Bezirksligist, über den Umweg Relegation ging es aber doch noch hoch in die sechste Etage.

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