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Toto-Pokal: Der Verband ändert den Auslosungsmodus

Toto-Pokal

Hochinteressante Neuigkeiten für die Kreispokalsieger: Ab sofort können sich die Pokalchampions ihre Erstrundengegner im Toto-Pokal bayernweit aussuchen und nicht mehr regional begrenzt.

Viele Gästefans: Losglück vorausgesetzt könnte ein mittelfränkisches Team den TSV 1860 München empfangen.

 / © Sportfoto Zink

Am 26. Juli werden die Erstrundenpartien des bayerischen Toto-Pokals ausgelost. Insgesamt sind 64 Teams dafür qualifiziert. Im Topf der 22 Kreispokalsieger sind auch der SV Mosbach, SV Rednitzhembach und der SK Lauf aus dem Bezirk Mittelfranken. Und diesen drei Teams winken jetzt attraktive Gegner. Denn anders als bisher, als die möglichen Erstrundengegner aus einem regional begrenzten Topf kamen, kann sich jeder Kreispokalsieger bayernweit einen Gegner aussuchen. Das bedeutet konkret: Womöglich treffen die drei mittelfränkischen Vertreter auf Schwergewichte wie 1860 München, Unterhaching, Ingolstadt oder die Würzburger Kickers. Aber auch unter den 15 Regionalligisten - die zweiten Mannschaften der Profiklubs nehmen nicht am Pokal teil - sind klangvolle Namen, wenn man an Bayreuth, Schweinfurt oder Wacker Burghausen denkt.

Neben den drei Kreispokalsiegern gehen aus Mittelfranken die SpVgg Ansbach, der ATSV Erlangen und der 1. SC Feucht an den Start. Gespielt wird die 1. Runde am 6. und 7. August.

So läuft das Prozedere im Detail:

- Alle 22 Kreissieger werden in einem Lostopf gesetzt.

- In der gelosten Reihenfolge haben die Kreissieger das freie Wahlrecht des Gegners. Es darf keine Mannschaft aus dem eigenen Topf (Kreissieger) gewählt werden. Ist ein Kreissieger bei der Auslosung nicht vertreten, kann er vom Wahlrecht keinen Gebrauch machen und wird an letzter Stelle in der Reihenfolge der Kreissieger gesetzt. Diesem wird ein regionaler Verein zugewiesen.

- Anschließend werden die restlichen 20 Vereine - die 22 Kreispokalsieger haben logischerweise 22 Gegner zugelost bekommen - in regionale Gruppen eingeteilt.

- Die Vereine der regionalen Gruppen werden in zwei getrennte Töpfe (sofern noch vorhanden) gegeben: Topf 1: Bayernliga / Landesliga, Topf 2: 3. Liga / Regionalliga

- Die Spiele werden gelost, zunächst Topf 1, dann Zulosung aus Topf 2.

- Bei Klassengleichheit hat der erstgezogene Verein Heimrecht.

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