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"Bis zum Schluss ein Hauen und Stechen": Hagenbüchach startet mit 15 Neuen

Bezirksliga Nord

Viel getan hat sich beim Bezirksliga-Aufsteiger SV Hagenbüchach. Neuer Trainer, viele Neuzugänge. Das Kommando übernimmt in der Bezirksliga Taner Koc.

Taner Koc gibt in der neue Saison in Hagenbüchach die Richtung vor.

 / © Zink / OGo

Der 39-jährige stand in der vergangenen Saison bei der TSG Roth in der Bezirksliga Süd an der Seitenlinie und hatte eigentlich eine Pause eingeplant, doch dann funkte jemand dazwischen. "Eigentlich wollte ich pausieren. Aber mein Trauzeuge Damir Hasaj, der auch nach Hagenbüchach gewechselt ist, hat mich darum gebeten ihn zu unterstützen. Da ich nur fünf Kilometer vom Gelände entfernt wohne, hat es gepasst", so Koc.

Einiges getan hat sich beim Last-minute-Meister der Kreisliga Nürnberg/Fürth in Sachen Neuzugängen. 15 neue Spieler stehen Trainer Koc zur Verfügung. Vom TSV Ammerndorf wechseln mit Salvatore Panetta, Davide Penna, Leon Reininger, Massimo La-Rosa und Brahin Idrizi gleich fünf Neue zum Aufsteiger. Von seiner letzten Station bei der TSG Roth bringt der Coach Mustafa Fatiras, Omed Saado und Batuhan Tuluk mit. Von der SG TSV/Franken Neustadt kommen Maximilian Ehrlinger und Niklas Gößwein. Miodrag Ivkovic schließt sich von Cagrispor an. Sebastian Mertel kommt aus Seukendorf und Jona Ader von Markt Erlbach. Axel Ottmann vom TSV Buch II und Aleksandar Mayakov aus Seligenporten schließen die Liste der Zugänge ab. Nicht mehr für den Aufsteiger zum Einsatz kommen Safwene Bessad, dessen Zweitspielrecht ausgelaufen ist, und Ex-Coach Ahmed Dönmez, der das Zepter beim Kreisliga-Aufsteiger Vatanspor übernommen hat.

Die Ergebnisse in der Vorbereitung sind dem neuen Übungsleiter Koc erstmal egal: "Wir brauchen noch Zeit. Am sechsten oder siebten Spieltag wird sich zeigen, wohin die Reise geht." Der Durchmarsch von der Kreisklasse in die Bezirksliga "kam vielleicht ein Jahr zu früh. Die Chance für den Verein kam überraschend. Wir müssen uns schnellstmöglich auf Vordermann bringen, denn das Niveau in der Bezirksliga ist sehr gut." Seine Jungs geben in den Einheiten richtig Gas und versuchen, seine Spielidee umzusetzen: "Die Jungs sind sehr gewillt. Sie zeigen schon die Leidenschaft und die Gier, die ich sehen will. Wir wollen schnell, aggressiv und offensiv spielen", so der SVH-Coach.

Das Ziel eines Aufsteigers ist ohnehin klar: "Ich will das Maximum, aber es wird bis zum Schluss ein Hauen und Stechen." Zum Saisonstart in der Bezirksliga geht es für die Koc-Elf nach Burgfarrnbach. Zu einer ungewohnt frühen Zeit erfolgt dabei der Anpfiff, das Kärwa-Spiel beginnt bereits um 10:30 Uhr. Koc reagiert auf die frühe Anstoßzeit: "Wir trainieren und spielen schon zu dieser Uhrzeit. Das ist schon eine Umstellung." Zum bevorstehenden 40. Jubiläum will Koc dem Verein den Klassenerhalt schenken.

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