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Buckenhofen sendet Ausrufezeichen von der Staustufe

Nach dem 4:1 über Hüttenbach

Ein deutliches Ausrufezeichen setzten die Kicker des SVB beim ersten Heimspiel der neuen Saison. Gegen hoch gehandelte Gäste landeten die Schützlinge von Trainer Helmut Wolff den zweiten Dreier in Folge, der allerdings etwas zu hoch ausgefallen ist. Hüttenbach, das in der Vorsaison noch zweimal deutlich die Oberhand behalten hatte, im ersten Durchgang mindestens ebenbürtig.

Jonas Weber und der SV Buckenhofen entschieden nicht nur dieses Luftduell für sich.

 / © Berny Meyer

Mit drei Neuzugängen in der Startelf wartete Coach Wolff auf und war anschließend voll des Lobes für David Friedrich, Timo Strohmer und Noah Drummer, wollte dies aber nicht auf die drei beschränken: „Alle Neuzugänge sind für uns Verstärkungen, es kann aber sein, dass nächste Woche schon wieder eine andere Mannschaft auf dem Platz steht. Wir haben nun einen breiten Kader, aber das ist ja positiv.“ Mit Schwerstarbeit rechneten sie vor allem in der Innenverteidigung für den ehemaligen Hallerndorfer Friedrich, der seine Aufgabe gegen den Liga-Toptorjäger Matthias Grüner im Wechsel mit Kapitän Dennis Ludwig indes bravourös meisterte. Gruner hatte in der gesamten Partie nur einen nennenswerten Abschluss.

Trotz des 4:1-Sieges war Helmut Wolff nicht ganz mit der Leistung seiner Truppe einverstanden, der impulsive Typ hatte seinem Unmut speziell in den ersten 45 Minuten lautstark an der Seitenlinie artikuliert. Die zweiten Bälle, die Hüttenbach zuvor im Mittelfeld ein Übergewicht verschafft hatten, sollten nach einer klaren Kabinenansprache öfter an die eigenen Schützlinge gehen. „Wir haben das Zentrum verdichtet und uns ein wenig mehr nach hinten gezogen. Das hat sehr gut funktioniert, wir hatten dadurch Räume und konnten dann unsere Spieler vorne gut in Szene setzen“, konstatierte Wolff hinterher.

Hüttenbach, dass die Führung der Gastgeber mit einem sehenswerten Freistoß aus 18 Metern, bei dem SVB-Torwart Bischoff im Tor keine Chance hatte, egalisieren konnte, musste nach einer Stunde Spielzeit dem Ball immer öfter hinterherlaufen. Buckenhofen gewann nun die meisten Zweikämpfe und kombinierte ansehnlich. Den erneuten Führungstreffer hatte Lucas Eisgrub allerdings mit einer individuellen Energieleistung mustergültig vorbereitet. Der quirlige Außenstürmer war auf der rechten Seite bereits abgedrängt, setzte sich aber gegen zwei Gegenspieler an der Grundlinie im Nachsetzen durch und bediente den mitgelaufenen Felix Pfister, der mit einem Flachschuss aus nächster Nähe erfolgreich war.

Hüttenbach, das mit lediglich drei Wechselspielern angereist war, drängte zunächst auf den Ausgleich, mehr als zwei halbwegs gefährliche Abschlüsse standen aber nicht auf der Habenseite. Pfister, der an allen vier Toren beteiligt war, bereitete auf der Gegenseite das 3:1 mustergültig vor, Jonas Weber musste nur noch den Fuß hinhalten. Noch schöner spielten die in der Schlussphase deutlich überlegenen Hausherren den Endstand heraus. Einen langen Ball aus dem Halbfeld legte Weber per Kopf auf Pfister zurück, der zog zwei Gegenspieler auf sich und legte wiederum für den heran rauschenden Molls auf.

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