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Ansbacher Spektakel mit spätem K.O. - Feucht klar weiter

Toto-Pokal 1. Runde, Dienstag

Tore satt im Pokal: Beim Erstrunden-Aus der SpVgg Ansbach gegen Eintracht Bamberg fielen elf Treffer - in der regulären Spielzeit. Feucht verdiente sich in Durchgang zwei das Weiterkommen gegen ligenhöhere Chamer.

Die Feuchter (hier gegen die Quelle) schonten am Dienstag viele Akteure - dennoch gelang im Pokal ein klarer Erfolg gegen einen Bayernligisten.

 / © Zink / AlSch

Ansbach kann Spektakel, das zeigte sich einmal mehr in der Pokal-Partie gegen Bamberg. Ein offenes Duell endete am Ende mit einem 4:7 für Eintracht Bamberg. Die Gäste sorgten früh für Torgefahr, Schieder lenkte einen Elshani-Schuss an den Pfosten. Für Ansbach traf Abadjew ins Netz, stand dabei aber im Abseits. Die Führung musste so vom Punkt fallen: Nach Foul an Schmidt verwandelte Götzendörfer einen Strafstoß im Nachschuss. Doch die Gäste schlugen zurück: Nach einer Ecke profitierte Ulbricht von einem Schiefer-Fehler und traf aus kurzer Distanz. Auch beim 1:2 durch einen Görtler-Abstauber sah der junge Ansbacher Keeper nicht gut aus. Doch Ansbach drehte die Partie noch vor der Pause: Abadjew, von Schmidt schön bedient, traf wuchtig zum 2:2. Und Schmidt bereitete mit einem tiefen Pass auf Seefried auch noch das 3:2 vor – gleichzeitig der Halbzeitstand. In Durchgang zwei ging es weiter hin und her: Ansbach startete mit einem weiteren Strafstoß nach Foul am eingewechselten Kroiß: Götzendörfer markierte diesmal sicher das 4:2, doch auf der Gegenseite verkürzte Görtler mit einem abgefälschten Freistoß umgehend auf 4:3. In Folge verpasste Ansbach Tor Nummer fünf, so traf Ulbricht per Kopf zum 4:4-Ausgleich. Am Ende waren es die Gäste die in den Schlussminuten noch den dreifachen Punch setzten: Renner stellte auf 4:5, nach einer Flanke verlängerte Karakas den Ball zum 4:6 ins eigene Tor, Görtler sorgte alleine vor dem Kasten für den 4:7-Endstand. Wieder einmal wurde ein Spiel mit unzähligen Abwehrfehlern mit einer Niederlage für Ansbach bestraft.

Feucht startete mit einer runderneuerten Startelf ins Pokalspiel gegen den Bayernligisten, auch neben dem Platz hatte Adrian Milano für Florian Schlicker das Sagen. Erstmals gefährlich trat der Sportclub durch Ahmed auf, sein Abschluss ging knapp vorbei. Auf der Gegenseite prüfte Berger Keeper Zylka, Lieder zielte anschließend über das Feuchter Tor. Anschließend hatten noch Spießl und Ahmed gute Gelegenheiten, setzten den Ball aber jeweils knapp am Pfosten vorbei. In der Schlussphase von Durchgang eins ging es dann doch nochmals hoch her: Wessner traf in Folge einer Ecke zum 1:0 für den Sportclub, doch Cham glich durch einen direkten Freistoß von Lieder umgehend aus. Ein Duell auf Augenhöhe stand zur Halbzeit 1:1. Nach Wiederanpfiff war Feucht das klar bessere und auch torgefährlichere Team und verdiente sich so das Weiterkommen: Der eingewechselte Klose näherte sich früh an, auch Wessner setzte sich gefährlich in Aktion. Das 2:1 markierte nach feiner Klose-Vorarbeit Neuzugang Spießl. Für das schon vorentscheidende 3:1 sorgte Weber mit einem Elfmeter. Wenig später legte selbiger per Flachschuss gar noch das 4:1 nach. Das finale 5:1 war erneut Spießl vorbehalten, der nach Klose-Schuss den Ball nur noch über die Linie drücken musste. 

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