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Stetten will zurück an die Spitze - Keller-Kracher in Ottensoos

Vorschau Bezirksliga Nord Nachholspiele

Zum letzten Mal in diesem Jahr heißt es für die Kicker der Bezirksliga Nord: Fußballschuhe schnüren und raus aufs Feld. Am Sonntag sollen die letzten Nachholspiele über die Bühne gehen. Die Begegnung zwischen Hersbruck und Weisendorf wurde bereits ins neue Jahr verlegt. Somit wird nur noch in Adelsdorf, Veitsbronn, Ottensoos und Hagenbüchach gekickt. Letztere brauchen im Abstiegskampf dringend Punkte. Beim FCO steht das Kellerduell gegen den TV 48 Erlangen auf dem Programm, in Hagenbüchach gastiert Hüttenbach. An der Tabellenspitze kann sich der SV Gutenstetten mit einem Sieg die Tabellenspitze zurückerobern.

© Sportfoto Zink (Archivbild)

Als es vor zwei Wochen schon einmal gegen die SpVgg Hüttenbach gehen sollte, machte Hagenbüchachs Coach Taner Koc seinen Unmut über die Einstellung einiger Spieler kund. Vergangene Woche erkämpfte sich sein Team gegen die SpVgg Erlangen dann immerhin einen Zähler, obwohl es am Ende sogar zwei Spieler weniger am Feld hatte. Erst ein Elfmeter kurz vor dem Ende entriss dem Aufsteiger den Sieg. Mit Hüttenbach wartet nun aber eine deutlich schwerere Aufgabe auf die seit zehn Spielen sieglosen Hagenbüchacher. Nichtsdestotrotz sollten sich Ottensoos und der TV 48 im Kellerduell die Punkte teilen, könnte die Koc-Elf - vorausgesetzt sie schlägt Hüttenbach - sogar auf dem Relegationsplatz überwintern.

"Wir wollen Ottensoos distanzieren", sagte TV 48-Coach Hannes Decher vor zwei Wochen, als das Spiel noch regulär am 24. November stattfinden sollte. Seitdem hat sich die Lage für sein Team nur minimal geändert. Ottensoos holte sich vergangenen Samstag einen Zähler im Derby in Hersbruck, die Erlanger blieben gegen Buckenhofen punktlos, wodurch der FCO nach Punkten gleichziehen konnte. Der TV 48 liegt aber dank des 4:2-Erfolgs aus dem Hinspiel weiterhin auf dem Relegationsplatz. Für beide Mannschaften ist also ein wichtiges Spiel und ein Sieg mehr oder weniger Pflicht, um den Relegationsplatz zu sichern und um den Abstand ans rettende Ufer vor der Winterpause noch einmal herzustellen. Dass das nicht einfach ist, wusste auch Decher vor zwei Wochen schon. "Sie sind zu Hause nicht angenehm. Wir müssen den Kampf annehmen."

Beim ASV Veitsbronnläuft es seit geraumer Zeit nicht mehr. Nach einem guten Start schleppt sich das Team von Alexander Rambau in den letzten Wochen Richtung Winterpause. Der letzte Sieg liegt bereits ein gutes Stück zurück (26. Oktober 4:1 in Hersbruck). Seitdem kamen nur zwei weitere Zähler hinzu und Veitsbronn rutschte ins Niemandsland der Tabelle ab. Gegen Schlusslicht Tennenlohe soll jetzt freilich endlich wieder ein Sieg, um mit einem guten Gefühl in die Winterpause zu gehen. Dass das Tabellenschlusslicht trotz erst vier Punkten in der Liga mithalten kann, bewies die Mannschaft von "Jojo" Müller vergangene Woche gegen Aufstiegsfavorit Gutenstetten am vergangenen Sonntag. 3:3 endete die Begegnung. Veitsbronn dürfte also gewarnt, dass die Partie kein Selbstläufer wird.

Zum Jahresabschluss hat der SC Adelsdorf noch einmal eine schwere Aufgabe zu lösen. Zu Gast ist am Sonntag der SV Gutenstetten, der sich mit einem Sieg die Tabellenspitze von Türkspor/Cagrispor zurückerobern will. Nicht gänzlich zufrieden konnte Stettens Coach Daniel Tarone mit dem vergangenen Auftritt seiner Mannschaft sein. Gegen Schlusslicht Tennenlohe reichte es am Sonntag im Heimspiel nur zu einem 3:3-Unentschieden. Gastgeber Adelsdorf kehrte dagegen nach zuvor drei sieglosen Spielen gegen Hüttenbach zurück in die Erfolgsspur. Dazu benötigte die Weiler/Mönius-Elf allerdings einen Elfmeter in der Nachspielzeit, den Torjäger Tim Lausen verwandelte. Tarone warnte vor Adelsdorf bereits vor zwei Wochen und forderte volle Konzentration: "Sie haben uns damals das Leben schwer gemacht. Sie haben ein gutes Team und einen großen Platz. Jeder muss 100 Prozent abrufen".

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