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Erhardt und Hersbruck: Nicht groß herumreden und die Klasse halten

Bezirksliga Nord

Hinter dem 1. FC Hersbruck liegt ein schwieriges Jahr. Kraft soll dem Zwölften der Bezirksliga Nord die Kontinuität auf der Trainerposition geben. Das hammerharte Programm zum Auftakt der Restsaison versucht man bei den Hersbruckern positiv zu sehen.

Hofft darauf, dass das gröbste Verletzungspech vorbei ist: Stefan Erhardt, Trainer des 1. FC Hersbruck

 / © Sportfoto Zink

Der 1. FC Hersbruck hat es in den letzten Spielen vor dem Winter verpasst, sich gegen direkte Konkurrenten um den Klassenerhalt in eine bessere Position zu bringen. Nichtsdestotrotz blieb die Elf von Coach Stefan Erhardt zur Winterpause nach 18 eingefahrenen Punkten über dem Strich, jedoch auf dem zwölften Tabellenplatz. Erhardt blickt auf ein schwieriges Jahr 2019 zurück, vor allem die Verletztenliste war im vergangenen Kalenderjahr immer wieder ein großes Problem: "Wir hatten und haben immer noch einige längere Ausfälle. Ich hoffe, dass wir das ganze Pech 2019 aufgebraucht haben und 2020 das Glück wieder etwas mehr auf unserer Seite ist", so der Coach. 

Erhardt sitzt nun bereits im sechsten Jahr an der Seitenlinie des Fußballclubs, im ersten Jahr noch als Co-Trainer, seit fünf Jahren als Chefcoach. Zeit für etwas Neues? Von wegen! Auch in der kommenden Saison wird der 36-jährige das Sagen haben. Eine schwierige Entscheidung war es für den Trainer zu keiner Zeit, auch wenn der ein oder andere eine andere Meinung vertreten mag: "Viele sagen vielleicht man nutzt sich ab, oder man erreicht die Mannschaft nicht mehr. Aber einige Jungs sind auch schon sechs Jahre da, man kennt sich und es macht wahnsinnig Spaß. Für mich war es kein Thema zu verlängern, und bei uns wird da auch nicht groß rum geredet. Man sagte mir, solange ich das weiter machen möchte, darf ich das auch. Das ist natürlich ein großer Vertrauensbeweis", so der Trainer, der sich mit dem Vorstand binnen drei Minuten über eine Vertragsverlängerung einigte.

Für die Rückrunde gibt es in Hersbruck ein ganz klares Ziel und das heißt, die Klasse zu halten. Erhardt: "Für uns zählt nur der Klassenerhalt. Es wird sehr anspruchsvoll nicht unter den letzten vier Mannschaften zu sein." Besonders ein Akteur soll nach Ansicht des Trainers dabei wieder eine tragenden Rolle spielen, Michael Mertel: "Er hat das ganze Jahr bestimmt 80 bis 90 Prozent gefehlt. Er ist ein ganz wichtiger Spieler für uns, und ich hoffe, dass er uns wieder helfen wird. Desweiteren wünsche ich mir, dass die vielen Angeschlagenen bis zum Trainingsauftakt wieder fit sind." 

Dieser ist in Hersbruck am 1. Februar und hat es ganz schön in sich: Sechs Vorbereitungsspiele stehen auf dem Plan der Erhardt-Truppe, bevor ein Hammer Auftaktprogramm wartet. Zwar gibt es drei Heimspiele zum Auftakt, doch diese haben es mit Weisendorf, Türkspor/Cagrispor und Buckenhofen durchaus in sich, bevor es anschließend in den Steinachgrund geht. Erhardt freut sich trotzdem auf den Start: "Klar ist es ein heftiges Auftaktprogramm, aber ich freue mich mit meinem jungen Team darauf. Wir sind willig und wollen wieder bessere Ergebnisse einfahren", stellt der Coach schließlich klar, damit auch nach dem letzten Spieltag noch vier Teams hinter dem FCH stehen.

Die bisherige Saison der Bezirksliga Nord in Bildern:

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