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SpVgg Greuther Fürth spendet 30.000 Euro für den Jugendfußball

Burchert: "Wir hoffen, dass diese Unterstützung den Amateurvereinen hilft"

Fußballerisch läuft es in dieser Woche nicht für die SpVgg Greuther Fürth. Einen Tag nach dem 0:2 gegen den VfL Osnabrück aber gibt es gute Nachrichten aus dem Ronhof: Das Kleeblatt spendet 30.000 Euro an insgesamt 24 Vereine, die sich im Jugendfußball engagieren.

© SpVgg Greuther Fürth

Dem FC Bayern geht es gut. Am Dienstagabend hat der Rekordmeister mit dem 1:0 bei Borussia Dortmund einen großen Schritt in Richtung deutscher Meisterschaft gemacht. Auch abseits des Fußballplatzes hat der mit Abstand reichste Klub des Landes wenig Sorgen – und hat sich entschieden, anderen Vereinen zu helfen. 460.000 Euro spendet er an den Bayerischen Landessportverband (BLSV) sowie an die Vereine der Regionalliga Bayern. Der Beitrag setzt sich aus bereits verkauften Tickets zusammen, für die Fans keine Rückerstattung einforderten.

Die Spielvereinigung hätte demnach 20.000 Euro für ihre U23 bekommen, die in der vierten Liga spielt. Die Vereinsführung hat sich nun aber entschieden, das Geld weiterzureichen an die Amateurvereine in der Region, die selbst Jugendmannschaften haben und sich um den Nachwuchs kümmern. Die Geschäftsleitung sowie die Spieler der Profi-Mannschaft werden den Betrag noch einmal um 50 Prozent aufstocken, sodass das Kleeblatt insgesamt 30.000 Euro für den lokalen Jugendfußball spenden wird.

„Wir haben alle bei kleinen Vereinen in unserer Heimat angefangen Fußball zu spielen und wissen, mit welchen Mitteln sie oft haushalten müssen“, sagt Torhüter und Vizekapitän Sascha Burchert, der sich um die Mannschaftskasse kümmert. „Wir wollen als Mannschaft dem Amateursport hier ein bisschen unter die Arme greifen.“ Zudem kündigt er in einer Mitteilung des Vereins an, dass die Spieler – sobald das wieder möglich ist – „auch bei den Vereinen persönlich vorbeischauen“ und „zum Beispiel mal ein Kindertraining halten“ wollen. „Wir hoffen, dass diese Unterstützung den Amateurvereinen hilft und ein kleiner Lichtblick in diesen schweren Zeiten ist.“

In der Vereinsmitteilung dankt Geschäftsführer Holger Schwiewagner zudem dem FC Bayern „für diese Initiative“, das Kleeblatt wolle mit der Spende aus München sowie den weiteren 10.000 Euro aus Fürth „den Amateurfußballvereinen hier vor unserer Haustüre helfen.“ Das Geld geht demnach an sieben Vereine in der Stadt, die Nachwuchsmannschaften im Spielbetrieb haben sowie an die Jugendpartnervereine der Spielvereinigung. Darunter sind zum Beispiel die beiden Erlanger Bayernligisten SC Eltersdorf und ATSV Erlangen, der Landesligist Baiersdorfer SV oder auch der TSV Ebermannstadt aus dem Landkreis Forchheim.

Hier die vollständige Liste der Vereine: SpVgg 09 Ansbach, Baiersdorfer SV, DJK Don Bosco Bamberg, TSV 1895 Burgfarrnbach, FC Coburg, TSV 1910 Ebermannstadt, SC 1926 Eltersdorf, ATSV Erlangen, 1. SC Feucht, SG Quelle Fürth, TSV Großbardorf, SV Hagenbüchach, FV Kleeblatt 99 Fürth, SV Poppenreuth, SV Rednitzhembach, SV Gutenstetten-Steinachgrund, ASV Fürth, ASV Vach, ASV Zirndorf, DJK Concordia Fürth, MTV Stadeln, FSV Stadeln, TSV Sack, Sportfreunde Fürth