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Training mit Körperkontakt ab dem 8. Juli erlaubt

Corona-Krise

Die Lockerungen sind schneller eingetreten als erwartet: Schon in dieser Woche wird in Bayern wieder reguläres Fußballtraining möglich sein.

Nur "kleinere Änderungen" an den geltenden Verordnungen kündigte Staatskanzleichef Florian Herrmann in einer Pressekonferenz am Dienstag an, doch diese dürften vielen Amateurfußballern erstmal reichen. Wie sich schon Ende Juni abzeichnete, erlaubt der Freistaat die Rückkehr zum vernünftigen Training: "Auch das Training mit Körperkontakt ist zugelassen, sofern in festen Trainingsgruppen trainiert wird", heißt es auf der Seite des Bayerischen Staatsministeriums des Innern. Außerdem neu: Vereinsveranstaltungen dürfen dann im Innenbereich wieder mit 100 Teilnehmern stattfinden, im Freien mit 200 Teilnehmern. 

Der Bayerische Fußball-Verband will seinen Leitfaden für die Hobby-Kicker anpassen. "Das sind sehr gute Nachrichten für unsere Amateurfußballer, die sich lange Zeit in Geduld üben mussten. Das ist ein ganz großer Schritt für unsere über 4500 Vereine", sagt der für den Spielbetrieb zuständige BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher. Damit steigen die Chancen, dass der angepeilte Startschuss des Ligaspielbetriebs Anfang September ertönen kann: "Frühestens vier bis sechs Wochen, nachdem die Staatsregierung Training mit Körperkontakt erlaubt hat, werden Saisonspiele möglich sein", prognostizierte Verbandsspielleiter Josef Janker noch Anfang Juni.

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