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Bajrami: "Als Jäger denkt man am besten nur an die nächste Beute"

Bayernliga Nord

Im Titelrennen der Bayernliga musste der drittplatzierte SV Seligenporten eine empfindliche 0:2-Niederlage auswärts beim Spitzenreiter DJK Vilzing hinnehmen. Wir baten Spielmacher Mergim Bajrami, der nach auskurierter Knie-Blessur wieder in der Startelf stand, um eine Reaktion.

Mergim Bajrami muss mit seinem SVS nach der bitteren Pleite wieder aufstehen.

 / © Zink

Hat sich die Mannschaft von den vielversprechenden Ergebnissen der Vorbereitung blenden lassen?

Das wäre etwas hart formuliert. Sicher haben wir nicht unsere Leistungsgrenze erreicht, aber 25 Minuten lang hatten wir den Gegner eigentlich im Griff.

Dann wurde ein Bajrami-Tor aberkannt und Kapitän Marco setzte einen Strafstoß an den Pfosten. Waren das die entscheidenden Nackenschläge?

Aus meiner Sicht habe ich den Ball in der Aktion sauber mit dem Oberschenkel mitgenommen und reingeschoben. Ich war schon beim Jubeln, meine Hand war weit entfernt. Bei Elfmetern bin ich normalerweise ein sicherer Schütze, aber war vorher der Gefoulte. Es kam in diesen Situationen viel zusammen. Wir sind dann in ein Loch gerutscht und haben uns in der zweiten Hälfte kaum Chancen zum Anschluss erspielt. Wir haben es mit zu viel langen Bällen versucht, obwohl das nicht unser Stil ist.

Ist damit der Traum vom Regionalliga-Aufstieg schon geplatzt?

Auf keinen Fall, es gibt noch genug Möglichkeiten. Wir haben ein Nachholspiel und bald das nächste Spitzenspiel gegen Eltersdorf. Als Jäger denkt man am besten nur an die nächste Beute.

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