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Röder: "Es geht in die Richtung, die ich mir vorstelle" - Mokos vor erstem Punktspiel mit Aufkirchen

Vorschau Bezirksliga Süd Nachholpartien

Drei Partien stehen am Mittwoch an: Marienstein und Freystadt treffen sich im Keller, Eyb will einen Sieg in Raitersaich und damit Platz drei. Bei Aufkirchen vs. Deutenbach steht eine Premiere an.

Maik Mokos hat beim SCA das Ruder übernommen.

 / © Zink

Kann der SV Marienstein den Schwung aus dem sensationellen ersten Saisonsieg gegen Zirndorf auch gegen den TSV Freystadt mitnehmen? Der Druck liegt ganz klar bei den Gästen aus der Oberpfalz, und das Team von Dominik Pfuhler darf sich im Kellerduell wieder Hoffnung auf etwas Zählbares machen. Mit dem ersten Saisonsieg wurde auf alle Fälle eine Blockade in den Köpfen der Spieler gelöst und das Team kann selbstbewusster in die nächsten Partien gehen. SVM-Trainer Dominik Pfuhler geht mit einem guten Gefühl in diese Begegnung: "Wir können weiterhin befreit aufspielen und wollen jedes Spiel gewinnen. Bis auf Rafael Kraus sind am Mittwoch alle Mann an Bord, und auf dem Kunstrasenplatz fühlen wir uns inzwischen ganz wohl." Nach dem spielfreien Wochenende gehen die Blau-Weißen ausgeruht in das Flutlichtspiel und wollen an den Überraschungs-Coup gegen den ASV Zirndorf anknüpfen. Besser konnte der Pflichtspieleinstand für Pfuhler kaum laufen: "Freilich sind wir in der ersten Halbzeit unterschätzt worden und hatten angesichts der Zirndorfer Übermacht nach dem 2:1-Anschlusstreffer auch etwas Glück. Aber letztendlich war der Sieg verdient und diesen Erfolg haben sich die Jungs mit einer tollen Leistung und einem starken Torhüter im Rücken hart erarbeitet." Für das Team von Marco Christ ist ein Dreier in Oberbayern Pflicht, damit der TSV Freystadt in der Tabelle nicht den Anschluss an das rettende Ufer verpasst. Das Schlusslicht nehmen er und sein Team aber nicht auf die leichte Schulter: "Marienstein sorgte mit dem Sieg über Zirndorf für eine riesige Überraschung und kam dementsprechend gut aus den Startlöchern. Für uns wird es kein einfaches Spiel und schon gar kein Selbstläufer. Wir müssen uns auf den Kunstrasen umstellen und unsere gute Einstellung der letzten Wochen mitnehmen." Mit Luca Enderlein, Andreas Ulrich, Nico Seitz und Marco Forster fallen Stammspieler aus, und es wird sehr schwer für Marco Christ, eine schlagkräftige Mannschaft in die wichtige Begegnung zu schicken.

Der SV Raitersaich empfängt am Zuckermandelweg mit dem ESV Ansbach/Eyb einen Aufstiegsaspiranten. Mit der Heimniederlage gegen den FC Dombühl und einem Unentschieden gegen den TSV Freystadt verlief der Auftakt des Re-Starts für die Röder-Elf, welche auf mehreren Positionen verstärkt wurde, nicht ganz zufriedenstellend. Der neue Trainer sieht aber Fortschritte bei seinem Team: "Gegenüber der Niederlage im ersten Spiel, haben wir uns schon etwas gesteigert. Die Leistung des Teams ist natürlich noch ausbaufähig, doch es geht in die Richtung, die ich mir vorstelle. Nach zwei Mannschaften, die in der Tabelle hinter uns lagen, treffen wir nun auf ein Team, das in der Landesliga spielte und wahrscheinlich auch wieder zurück will. Gegen stärkere Gegner haben wir uns in der Vorbereitung angepasst. Sie werden das Spiel machen, was uns aber eher entgegenkommt." Raitersaich liegt zwar im sicheren Mittelfeld der Tabelle, sollte jedoch die Mannschaften aus dem Tabellenkeller in den nächsten Begegnungen auf Abstand halten. Der ESV Ansbach/Eyb gab zuletzt in der Schlussphase noch eine sichere Führung aus der Hand und musste mit nur einem Punkt im Gepäck aus Dittenheim abreisen. Vor dem Spiel wäre das Team, auswärts bei einem direkten Konkurrenten, mit dem Ergebnis wahrscheinlich zufrieden gewesen, doch im Nachhinein und wenn man den Spielverlauf betrachtet, hat die Mannschaft von Jörg Müller und Reiner Eisenberger zwei Punkte liegen gelassen, da der spielstarke FVD nicht wie gewohnt auftrat. "In Dittenheim haben wir über weite Strecken eine gute Leistung abgeliefert. Umso ärgerlicher, dass wir in den letzten Minuten die Kontrolle verloren und noch den Ausgleich kassierten", konstatiert Müller. Mit dem SV Raitersaich treffen die Eisenbahner wiederum auf ein sehr heimstarkes Team. Mit einem Sieg könnte der Abstand auf den Tabellenführer TSV Weißenburg auf drei Punkte verkürzt werden, und auch der Sprung auf den dritten Tabellenplatz wäre möglich, bei nun gleicher Anzahl der Spiele. "In Raitersaich sind wir nun erneut bei einem heimstarken Gegner. Ziel ist es, in den entscheidenden Situationen vor dem eigenen und dem gegnerischen Tor konsequenter zu sein. Aufgrund von Beruf und kleineren Blessuren kann es personell zu ein paar Umstellungen kommen", kündigt Müller an.

In der Hinrunde unterlag der SC Aufkirchen am Weihersberg durch einen umstrittenen Foulelfmeter kurz vor Spielende, welchen Michael Schachner verwandelte. Am Hesselberg steht nun mit dem Rückspiel ein Wiedersehen der beiden Tabellennachbarn auf dem Programm. Der frischgebackene Toto-Pokal-Sieger des Kreises Nürnberg/Frankenhöhe greift mit seinem neuen Trainer Maik Mokos nun auch in das Spielgeschehen der Bezirksliga Süd ein: "Mit der um zwei Wochen verlängerten Vorbereitung war ich sehr zufrieden, auch wenn wir nicht nicht immer gewonnen haben. Die Ergebnisse waren in Ordnung und ich konnte einiges ausprobieren. Im Pokal gegen Burgfarrnbach lieferten wir ein gutes Spiel ab, welches wir aber durchaus auch verlieren hätten können. Im Endspiel gegen Mögeldorf gingen wir sehr motiviert in die Begegnung. Das Ausgleichstor war ärgerlich, doch im Elfmeterschießen behielten wir die Nerven." Mit einem Dreier kann der SCA nun bis auf einen Punkt an den Gegner herankommen, der sich auf dem zehnten Tabellenplatz befindet, aber Mokos möchte sich auch von den hinteren Mannschaften absetzen: "Unsere Tabellennachbarn haben einige Punkte liegen gelassen. Wir wollen daraus Kapital schlagen und uns ein Polster verschaffen." Der STV Deutenbach darf am Mittwoch die lange Fahrt nach Aufkirchen auf sich nehmen. Arno Zeilmann und sein Team hätten die schöne Landschaft am Fuße des Hesselberges wohl lieber am Wochenende und bei Tageslicht genossen, doch nach der langen Unterbrechung durch die Covid-19-Pandemie wurde der Spielplan auf den Kopf gestellt. Nach der deutlichen 1:5-Heimniederlage gegen Hilpoltstein hat die Mannschaft aber nun frühzeitig die Möglichkeit sich zu rehabilitieren. Doch Zeilmann ist sich bewusst, dass dies kein leichtes Unterfangen wird: "Der Gegner machte durch gute Ergebnisse im Pokal auf sich aufmerksam. Die Partie gegen den Landesliga-Absteiger wird eine schwere Aufgabe, doch wollen wir dort trotz der langen Anfahrt unter der Woche etwas Zählbares mitnehmen."

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