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Herrieden siegt last-minute - Ornbau gewinnt Kellerduell gegen Freystadt

Bezirksliga Süd 22. Spieltag, Sonntag

Im Keller konnten Herrieden und Ornbau wichtige Dreier holen, Eyb kam gegen Deutenbach nicht über ein Remis hinaus. Raitersaich darf gegen Greding jubeln.

Herrieden holte wichtige Zähler im Keller.

 / © Zink

Erfolglos ging der Auswärtstermin des TSV Greding beim SV Raitersaich über die Bühne, Raitersaich fand gegen den Tabellennachbarn zu seiner alten Heimstärke zurück. Beide Mannschaften spielten zu Beginn aus einer sicheren Abwehr heraus. Die erste nennenswerte Torchance vergab Kusnyarik, dessen Schuß TSV-Keeper Lang parierte. Die Röder-Elf ging durch Steinlein in Führung, der nach Kopfballverlängerung von Kusnyarik einschob. Nach einem leichtsinnigen Ballverlust konterten die Gäste, postwendend glich Fabian Koller aus. Doch dann legte Kusnyarik mustergültig für Dürbeck auf, der sich gegen die Gredinger Defensive durchsetzte und für die Gastgeber zum 2:1-Halbzeitstand traf. Nach Foul an Kusnyarik verschoss Maier einen Elfmeter, den Gredings Keeper Lang glänzend hielt. Kurz vor Spielende fiel die Entscheidung: Raitersaich eroberte sich den Ball, und nach einer schönen Kombination von Steinlein auf Kusnyarik schob Grillenberger unhaltbar ein.

Ornbau gewann verdient das Kellerduell gegen Freystadt und hält somit Anschluß auf den Relegationsplatz. Die erste Hälfte dominierte der SVO und hatte mehrere Großchancen, um in Führung zu gehen. Die Gäste aus Freystadt waren nur einmal durch einen Standard gefährlich. Die zweite Halbzeit begann wie die erste und wurde vom SV Ornbau spielerisch bestimmt. Engelhardt wurde in der Mitte der gegnerischen Hälfte angespielt und bediente Florian Sellinger mit einem Schnittstellenpass, der dann überlegt ins lange Eck zum 1:0 verwandelte. In der 70. Minute wurde Stürmer Murat Yilmaz nach einem überflüssigen Foul an Torwart Halt mit Gelb-Rot vom Platz verwiesen. Der SVO hatte noch mehrere Chancen durch Engelhardt und Rudi, die am guten Torwart Kienlein scheiterten. Kurz vor Spielende erhöhte Nachtrab, der nach einem Konter, freigespielt durch Holzschuh, souverän abschloss.

Mit einem torlosen Unentschieden musste sich der ESV trotz ansprechender Leistung beim Heimspiel gegen Deutenbach begnügen. In der Anfangsphase tasteten sich beide Mannschaften ab, bevor Scherb flach auf Schuster durchsteckte. Der hatte den Deutenbacher Keeper Weyherter bereits überwunden, als der Ball von einem Verteidiger noch von der Linie gekratzt wurde. In der Folge hatte der ESV Pech, dass Schüsse von Scherb, Schröferl und Preis aus aussichtsreicher Position noch geblockt wurden oder ihr Ziel knapp verfehlten. Mit dem Pausenpfiff scheiterte Schuster mit einem Freistoß an Weyherter. Direkt nach der Wiederanpfiff parierte Andreka einen von ihm selbst verschuldeten Elfmeter von Hofmann stark. Im direkten Gegenzug wurde Scherb im letzten Moment geblockt. Kurz vor Spielschluss konnte Ibrahim einen flachen Rückpass vom Schröferl nicht zum Sieg verwerten.

Nach einer langen Phase des Abtastens dauerte es bis zur 25. Spielminute, ehe Fischer mit einem zu hoch angesetzten Schuss für etwas Torgefahr sorgte. Ebenfalls aus der Ferne probierte es Emmendörfer, sein Schuss rauschte nur um Zentimeter am rechten Kreuzeck des SVM-Tores vorbei. Kurz vor der Pause scheiterte Knör an SG-Keeper Kowalski. Auch nach dem Seitenwechsel hatte die SGH mehr Spielanteile, wobei sie jedoch kaum zwingend wurde. Als alle mit einem torlosen Remis rechneten, kam die Heimelf doch noch zum Siegtreffer. Eine eigentlich misslungene Flanke wurde verlängert und sprang aus kurze Entfernung an die Hand eines Mariensteiner Verteidigers, was der Unparteiische mit einem Elfmeterpfiff belegte. SVM-Torhüter Rehm erahnte zwar die Ecke, doch Emmendörfer schoss zu platziert in das linke untere Eck und sorgte damit für den ersten SGH-Sieg nach dem Re-Start. Die mit zwei Siegen aus der Pause gestarteten Vorstädter kassierten am Sonntag damit die zweite Niederlage in Folge. "Die Pleite geht leider in Ordnung. Wir haben körperlich nicht gut genug dagegen gehalten und uns zu viele leichtsinnige Ballverluste geleistet. Auch was Körpersprache und Einsatzwille betrifft, konnten die Jungs nicht an die Spiele gegen Freystadt und Zirndorf anknüpfen", befand SVM-Trainer Dominik Pfuhler nach Schlusspfiff. 

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