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SV Buckenhofen: Ein Rückkehrer und zwei mit Potenzial

Bezirksliga Nord

Bezirksligist SV Buckenhofen schraubt am Kader für die neue Saison und präsentiert drei Neuzugänge. Auf einen davon freuen sie sich an der Staustufe ganz besonders.

Wieder in der alten Heimat: Philipp Viereckl (links) war auf diesem Bild Gegner des SV Buckenhofen. Mit seinem Kontrahenten im Laufduell, Felix Burkel, gibt es aber kein Wiedersehen; er wechselt zur SpVgg Reuth

 / © Sportfoto Zink

Tobias Eisgrub hat in seiner noch jungen Laufbahn als Cheftrainer des Bezirksligisten SV Buckenhofen wohl bald ähnlich viele Einheiten vor dem Bildschirm abgehalten, wie er es vergangenen Herbst auf dem Rasen tun konnte. Dennoch überlegt sich der 26-Jährige nach wie vor jede Woche aufs Neue ein Online-Trainingsprogramm mit fußballspezifischen Übungen für seine Mannschaft, um später auf einer gewissen Grundfitness aufbauen zu können.

Allerdings noch auf freiwilliger Basis. In die Vollen soll es erst wieder gehen, sobald ein Termin zur Wiederaufnahme von Trainings- und Spielbetrieb feststeht. "Ich vertraue darauf, dass jeder auch selbst etwas tut. Beim Online-Training geht es mir vor allem um die soziale Komponente, also darum, dass wir uns in einem Mix aus erster und zweiter Mannschaft regelmäßig sehen. Der Großteil spielt untereinander sowieso gemeinsam FIFA an der Konsole."

Doch nicht nur in dieser Hinsicht passiert etwas beim SV Buckenhofen, auch in Sachen Kaderplanung laufen die Weichenstellungen für die langersehnte Rückkehr auf den Platz. In der kommenden Spielzeit will der SVB nach zwei starken Jahren in der Bezirksliga erneut eine gute Rolle spielen, mit seiner jungen Mannschaft die Favoriten ärgern und noch konstanter in den Leistungen werden. Dafür hat Eisgrub künftig einen Co-Trainer an seiner Seite, der eine große Portion Erfahrung für die Defensive mitbringt und zugleich im Vereinsumfeld bestens bekannt ist.

Philipp Viereckl schnürte zwischen 2009 und 2014 fünf Jahre lang die Schuhe für den SVB, teils auch als Kapitän, feierte mit dem Verein die BOL-Meisterschaft und steht mitprägend für die erfolgreichste Zeit der Vereinsgeschichte in der Landesliga.

Alte Weggefährten

Eisgrub stand schon zwischen 2012 und 2014 in jungen Jahren als feste Größe neben dem "Vierer" auf dem Platz, der damals für viele der mittlerweile gestandenen Spieler aus dem aktuellen Kader als wichtiger Ansprechpartner beim Schritt von der U19 zu den Herren diente. Die Zuschauer des SVB bereiteten ihm bei seinem Gastspiel mit dem 1. FC Kalchreuth in der laufenden Spielzeit einen warmen Empfang. "Die Wertschätzung innerhalb des Vereins ist groß und er wird mit seiner Art auch super zu uns passen", sagt Eisgrub.

Dass Viereckl nun an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrt, bringt dem SVB nicht nur eine fußballerische Verstärkung, sondern für Eisgrub auch neue Möglichkeiten in der Trainingsgestaltung. Viereckl passt aufgrund seiner Erfahrung als Coach im Jugendfußball ins Anforderungsprofil. "Ich wollte keinen Co-Trainer, der uns nur auf dem Platz weiterhelfen kann, sondern der auch die Entwicklung der Mannschaft voranbringen kann. Wir haben viele Jungs, die noch längst nicht am Limit sind, die noch einige Schritte nach vorne machen können", glaubt Eisgrub, der für intensivere Einheiten auch gerne in kleineren Gruppen trainieren lässt. Durch die neue Unterstützung kann Christian Hildebrand sich nun ganz auf die Torhüter konzentrieren.

Doch auch in der Offensive bestand Handlungsbedarf. So konnten Eisgrub und Co. den flexibel einsetzbaren Stürmer Julian Friedhelm von einem Wechsel an die Staustufe überzeugen. Dieser spielte bislang bei der DJK Hallerndorf und traf noch vor drei Jahren in der Kreisliga auf seine zukünftigen Mitspieler. Seitdem machte der 25-Jährige auch weiterhin mit guten Leistungen auf sich aufmerksam und will nun in der Bezirksliga den nächsten Schritt machen.

Dasselbe gilt für Robin Flaschka, der nach Stationen in Eltersdorf und Fürth zuletzt beim ATSV Erlangen ausgebildet wurde, dem der Sprung in deren Bayernliga-Mannschaft aber fürs erste verwehrt blieb. Der 20-Jährige ist ein Defensiv-Allrounder und war in dieser Saison ein wichtiger Baustein in der ATSV-Reserve in der Kreisliga Erlangen/Pegnitzgrund 1. Nun will er sich ebenfalls auf Bezirksliga-Niveau beweisen.

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