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Daniel Tarone: "Ich werde Gutenstetten weiter verfolgen"

Bezirksliga Nord

Anfang April gab der SV Gutenstetten bekannt, dass sich die Wege mit Trainer Daniel Tarone nach knapp drei Jahren trennen werden. Der ehemalige Schweizer Profi erläutert, dass dies schon seit längerer Zeit fest stand. Er blickt zurück und freut sich auf die vielen neuen Aufgaben in seiner Schweizer Heimat.

Daniel Tarone kehrt in die Schweiz zurück.

 / © Zink

 "Durch die Corona-Situation musste ich mich wieder mehr in die Schweiz orientieren. Die dreieinhalb Stunden Fahrten mit dem Auto haben natürlich auch immer sehr viel Zeit weggenommen", gibt Tarone zu. Ohnehin war die Verbindung nach Westmittelfranken "ein Projekt für zwei, drei Jahre. Es war eine erfolgreiche Zeit. Seitdem ich da war, ist es immer aufwärts gegangen. Ich hatte eine super Mannschaft und bin für die vielen Momente sehr dankbar. Es war eine geile Truppe und eine super Zeit. Auch eine lehrreiche Zeit, es war nicht immer einfach mit den Verantwortlichen, wir mussten Kompromisse eingehen, aber alles mit Respekt und Anstand", so der 45-Jährige rückblickend. Es sei über die letzten Jahre alles viel professioneller geworden, führt Tarone weiter aus, "wir wollten die Jugend weiter aufbauen, das haben wir geschafft. Auf lange Sicht wollten wir ein Nachwuchsleistungszentrum werden. Der Verein und das Team hat sich weiterentwickelt, das ist das Wichtigste. Ich habe viele Freunde gefunden und die Region ins Herz geschlossen."

Tarone würde sich natürlich gerne persönlich, aber auch sportlich verabschieden. Einen Wunsch für seine Mannschaft hat er noch parat: "Ich hoffe, dass der Verband den Zweitplatzierten auch noch aufsteigen lässt, wenn schon keine Relegation mehr gespielt wird. Nach dem ersten Lockdown waren wir noch Erster, konnten mit den jungen Spielern die Abgänge von Gressel und Jakl nicht so einfach kompensieren. Ich würde mich fürs Team sehr freuen, wenn es mit dem Aufstieg noch klappt, denn sie haben über die gesamte Zeit sehr hart dafür gearbeitet", so der scheidende Trainer.

In seiner Heimat übernimmt er ab Juli eine neue Aufgabe. Tarone wird Trainer beim Viertligisten FC Dietikon: "Es ist ein langfristiges Projekt. Nachdem ich in meinem Heimatort schon eine Fußballschule aufgebaut habe, wollen wir dort ebenfalls eine Akademie aufbauen. Ich manage viel und spüre großes Vertrauen. Es ist der Ort, wo ich selbst aufgewachsen bin, meine Eltern wohnen heute noch dort. Ich freue mich auf die neue, spannende Aufgabe." 

Zudem hat Tarone in der Corona-Zeit noch eine eigene Immobilienfirma gegründet. Der 45-Jährige hat also viele neue Projekte, wird den SV Gutenstetten jedoch nicht vergessen und sich, wenn es möglich ist, wieder blicken lassen: "Wenn es wieder möglich ist, werde ich mich natürlich richtig verabschieden. Ich werde den Verein weiter verfolgen, und wir werden im Kontakt bleiben. Vielleicht ist es auch möglich, dass wir mal ein Freundschaftsspiel ausmachen. Ich wünsche dem Verein und der Mannschaft weiterhin viel Erfolg und hoffe, dass der eingeschlagene Weg weiter fortgeführt wird", so der Coach abschließend.

Die Trainer der BZL Nord:

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