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Nach Marco Döll: Kalchreuth-Coach Christopher Kraus kriegt weitere Neuzugänge

Bezirksliga Nord

Normalerweise hätte der 1. FC Kalchreuth in diesen Tagen sein 75-jähriges Jubiläum gefeiert. Dies wurde jedoch frühzeitig auf das Jahr 2022 verschoben. Sportlich sehnen sich die Alm-Kicker danach, auf den Fußballplatz zurückkehren zu dürfen. Dann soll es mehr werden als nur Platz sieben, dafür bastelt der FCK gerade am Kader.

Verlangt mehr Konstanz: Christopher Kraus (links) will mit dem 1. FC Kalchreuth Platz sieben übertreffen.

 / © Harald Sippel

Coach Christopher Kraus übernahm im Sommer 2020 auf der Alm und durfte bisher lediglich vier Ligaspiele mit seiner Mannschaft bestreiten. Um auch in der kommenden Spielzeit eine schlagkräftige Truppe beisammen zu haben, ist man in Kalchreuth auf dem Transfermarkt aktiv. Nach dem Winter-Abgang von Stürmer Leon Siefert zum ASV Vach hat man auf der Stürmerposition einen Nachfolger gefunden. Vom Kreisligisten TSV Rückersdorf wechselt der 24-jährige Marco Döll auf die Kalchreuther Alm. Trainer Kraus freut sich auf seinen Neuzugang: "Marco ist ein junger und sehr guter Stürmer. Er hat beim TSV schon seine Torjägerqualitäten unter Beweis gestellt, und wir freuen uns, dass er Kalchreuth als seinen nächsten, richtigen Schritt sieht." Ein flexibler Abwehrspieler sowie zwei zentrale Mittelfeldspieler werden hinzustoßen, hier muss man sich zunächst noch mit den Vereinen einig werden. Einen Abgang könnte es auch noch geben.

Über die bevorstehende Abstimmung zum Saisonabbruch hält sich der Coach bedeckt: "Das müssen die Verantwortlichen der Vereine entscheiden. Wir nehmen es wie es kommt und freuen uns, wenn es dann endlich wieder losgeht", so Kraus, der auf ein vernünftiges Spielmodell für die kommende Saison hofft: "Man sollte ein Spielmodell finden, dass für die Vereine und Zuschauer attraktiv ist. Es muss eben auch für alle Vereine umsetzbar sein. Für mich ist es keine 20er-Bezirksliga mit Hin- und Rückspielen, zig englischen Wochen, wo arbeits- oder studienbedingt Spieler von beiden Teams fehlen. Dann noch mit verschärftem Abstieg, wo die Hälfte der Liga nur mauert, um die Klasse zu halten. Ich hoffe auf ein anderes Modell, dann sind wir auch alle sehr happy, wenn wir wieder auf den Platz dürfen."

Für die kommende Spielzeit heißt es dann besser zu sein als in der Vorherigen: "Wir wollen uns im Vergleich zu Platz sieben in dieser Saison verbessern. Wenn wir unsere, teils schon sehr gute Leistungen aus dem letzten Spätsommer konstanter abrufen können, sehe ich uns in der Hinsicht auf einem guten Weg und bin zuversichtlich, dass wir das schaffen werden", so der 29-jährige.

Die Trainer der Bezirksliga Nord:

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