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TSV 1860 Weißenburg II
SG Unterschwaningen/Geilsheim
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Die Gäste traten im Sportpark Rezataue ohne ihren bisherigen Trainer Peter Maurer an. Er hatte erst zu Jahresbeginn übernommen und die SG in einer schwierigen sportlichen Situation zum Klassenerhalt geführt. Nach dem ersten Saisonspiel – einer 0:5-Heimpleite gegen Stopfenheim – trat er jedoch zurück. Offenbar stimmte es nicht mehr ganz, mehrere Kleinigkeiten hatten sich summiert, wie es hieß. Für Maurer hat vorerst Marco Feldner als Interimstrainer übernommen. Er coachte das Team aus dem Landkreis Ansbach jetzt auch beim einzigen Samstagsspiel der KK-West in Weißenburg. Die TSV-1860-Jungs begannen mit viel Elan und knüpften an die gute Leistung vom Auftaktmatch in Polsingen an (5:0). In der 18. Minute fiel folgerichtig das 1:0: Marco Jäger wurde im Strafraum umgerissen. Lucas Bürlein verwandelte den fälligen Elfmeter zur Führung. Kurz vor der Pause legte dann Dominik Eitel mit seinem dritten Saisontreffer zum 2:0 nach. Der Ex-Spalter verwertete eine Hereinga­be von Jan-Mirko Loy (41.). Die zweite Hälfte war gerade mal sechs Minuten alt, da sorgte Youngster Musa Calik für die Vorentscheidung. Er traf mit einem weiteren Elfmeter zum vorentscheidenden 3:0. Diesmal war Eitel im Strafraum gefoult worden (51.). In der Folgezeit hätten die Weißenburger noch nachlegen können, hatten aber Pech, dass ein Treffer von Jan-Mirko Loy vom insgesamt souveränen Schiedsrichter Michael Scharping nicht gegeben wurde. Der Kopfball ging an die Unterkante der Latte und landete dann aus Weißenburger Sicht klar hinter der Torlinie – der Referee hatte es aus seiner Position allerdings anders gesehen. Abgesehen davon leisteten sich die Gastgeber mit Fortdauer des Partie einige Fehler und Unkonzentriertheiten im Spielaufbau und in der Defensiv­arbeit. Das war vielleicht auch ein wenig dem Vorabend zuzuschreiben (Bierprobe!). Die Folge war das 3:1 durch Michael Tielsch in der 77. Minute. Hätte die SG eine weitere gute Möglichkeit zum Anschlusstreffer genutzt, wäre es in den Schlussminuten vielleicht noch einmal richtig spannend geworden. So aber blieb es aus Jonas Herters Sicht beim „ungefährdeten Sieg“ für den TSV 1860 II, der spielerisch sicherlich noch Luft nach oben hatte, vor allem in der zweiten Hälfte. Der Spielertrainer und Torwart zeigte sich dennoch rundum zufrieden mit dem Saisonstart: „Zwei Spiele, sechs Punk­te, 8:1 Tore – was will man mehr“, freute sich Jonas Herter. Nach dem Kirchweihspiel muss die Weißenburger U23 am kommenden Sonntag zum Nachbarschaftsduell bei der TSG Ellingen antreten.