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TSV Kornburg
1. SC Feucht
15.
30.
45.
60.
75.
90.

An der Kellermannstraße empfängt der heimische TSV den nach wie vor ungeschlagenen Tabellenführer 1. SC Feucht. Für mindestens einen Beteiligten ist das schon ein besonderes Spiel: Kornburgs Trainer Klaus Mösle coachte den Samstags-Gegner immerhin sieben Jahre lang, von 2010 bis 2017. Noch immer pflegt er ein "sehr freundschaftliches Verhältnis", wie er sagt. Die alten Bekannten kann der 57-Jährige allerdings nur von der Tribüne grüßen. Er ist wegen einer Roten Karte noch für dieses eine Spiel gesperrt. Doch sein "Co" Ayala Fanesi hat die Vertretung bislang ja ganz gut hinbekommen. Zuletzt holte Kornburg auch beim Tabellenzweiten Stadeln einen Punkt. Kein Zweifel: Die Mannschaft aus dem Nürnberger Süden befindet sich nach dem Holperstart klar im Aufwind, auch wenn das in der Tabelle (drittletzter Platz) noch nicht recht zum Ausdruck kommt. Doch wie kann man Feucht knacken? "Indem man dem Gegner mit Fleiß, Disziplin und Laufbereitschaft seine Stärken nimmt", sagt Mösle. Mit seinem Sturm (die Ex-Feuchter Tiefel, Schulik und Kowal) und einem starken Mittelfeld sieht er sich nicht schlecht aufgestellt. "Wir müssen selbst die Initiative ergreifen", fordert er - und nimmt gleichzeitig den Druck von seinem Team: "Für uns ist das leichteste Spiel der Saison, gegen den Spitzenreiter hat man nichts zu verlieren." Soviel Understatement ist gleichzeitig ein verstecktes Kompliment an Feucht. Zuletzt gewann der Sportclub gegen Röslau mit 3:1. SCF-Coach Florian Schlicker blickt zurück: "Meine Mannschaft hat eine bärenstarke erste Halbzeit gespielt. Leider sind wir etwas schläfrig aus der Pause gekommen und dafür gleich mit dem 1:2 bestraft worden. Wir haben uns geschüttelt und hatten dann wieder alles im Griff. In der Folge haben wir den Vorsprung souverän nach Hause gespielt." // rg, nbA