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"Ja, sie hätten mit 1:0 in Führung gehen können - aber unterm Strich war das schon ein verdienter Sieg für uns", resümiert Buch-Coach Manuel Bergmüller aus dem Kurzurlaub in Kärnten das jüngste 3:0 gegen den SV Schwaig. Die jüngste Bilanz kann sich so wieder mehr als sehen lassen: Drei Siege, 9:0 Tore, Rang vier mit Kontakt zu Rang zwei. "Es ist uns schon wichtig, defensiv gut zu stehen, aber damit sind nicht nur unser guter Keeper und unsere guten Vier davor gemeint, sondern das Verteidigen der ganzen Mannschaft, wie sie den Gegner bearbeitet, damit der sich wenige Chancen herausspielen kann." Aber das Ziel sei nicht, zu Null zu spielen, sondern drei Punkte einzufahren, sagt Bergmüller. Neunmal in 17 Partien ist ihm das gelungen - eine starke Hinrunde der Knoblauchsländer. Nun steht der Rückrundenauftakt an, es geht ins Derby zum ASV Vach. Das Hinspiel endete 1:1. "Wir wussten damals nicht so recht, wo wir stehen, ergebnistechnisch war es keine gute Vorbereitung von uns; Vach war die ersten Minuten klar überlegen, wir haben uns dann im zweiten Durchgang gesteigert," erinnert sich Bergmüller. Das Auftakt-Unentschieden in die Saison 19/20 ging damals in Ordnung. Dass es sich für beide Teams in Folge recht unterschiedlich entwickelte, scheint auch beim Bucher Coach für Fragezeichen zu sorgen: "Ich habe sie ein paarmal gesehen, sie haben mit den Röder-Brüdern und den Ex-Buchern Daniel Uttinger und Sven Gerstner richtig Qualität. Ich glaube, sie stehen schlechter da, als sie sind", sagt er, "aber was heißt schlecht. Sie haben 20 Punkte gesammelt, von einer schlechten Hinrunde kann man da auch nicht sprechen. Es geht in der Liga einfach brutal eng zu". Während beim ASV Vach, der in der vergangenen Woche Selb durch einen engagiertem Auftritt mit 1:0 bezwang, Okcan Tekdemir Ende der ersten Halbzeit die rote Karte sah und unter der Woche nun für drei Partien gesperrt wurde, blickt Bergmüller personell nach dem jüngsten Lahr-Schock wieder optimistisch auf das kommende Wochenende: "Es sieht diesmal richtig gut aus!" // jam