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TSV Buch
SC Großschwarzenlohe
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Der TSV Buch will seine Erfolgsserie von drei Siegen gegen Großschwarzenlohe ausbauen - jüngst wurden die Bucher Jungs ja von der Absage der Partie beim ASV Vach ausgebremst. Coach Manuel Bergmüller machte sich aber keinen freien Sonntag, sondern schaute Fußball. Er war aber nicht bei der zweiten Sonntagspartie der Landesliga Nordost, Bruck gegen Feuchtwangen, zugegen. Das lag einerseits daran, dass die Bucher die zuletzt aufstrebenden Brucker erst im neuen Jahr wieder auf dem Platz treffen, andererseits aber auch am TuS: "Ich habe immer ein ungutes Gefühl im Bauch, wenn ich Feuchtwangen höre. Das war unsere schlechteste Saisonleistung bislang", sagt der Bucher Coach. Stattdessen verfolgte er die Partie seiner Reserve in der Kreisliga, wo die Bucher mit 2:3 gegen Eibach unterlagen. Doch alle Aufmerksamkeit gilt inzwischen natürlich längst der kommenden Aufgabe, die keine leichte werden wird für seinen TSV Buch. "Es ist ein bissiger, unangenehmer Gegner, der zurecht über dem Strich steht. Nach den Abgängen und den Ausfällen zu Beginn der Saison haben nicht viel auf sie gewettet. Sie haben eine gute Entwicklung genommen", sagt Bergmüller, der auch weiß: "Sie sind eine volle Kampfmannschaft, haben aber auch Spieler wie Soner Uluca, die richtig kicken können - und sind über die Außen schnell." Im Hinspiel hatte der TSV Buch auswärts einen 3:2-Sieg verbucht. "Damals haben wir das Spiel schnell für uns entschieden, haben dann aber zu früh runtergeschalten", erinnert sich Bergmüller. Nach dem späten Anschlusstreffer hatte Groß'lohe noch die dicke Gelegenheit, durch den ehemaligen Bucher Jugendspieler Kevin Riemel auszugleichen. Sein Fazit: "Wir wissen, dass sie uns ärgern können. Wir wollen es besser machen als im Hinspiel". Fehlen werden den Buchern dabei Oliver Lahr und Nicolas Müller. Andi Musha hingegen ist wieder dabei. Ein Blick zum Gegner: Florian Bauer, der Trainer des SC Großschwarzenlohe, konnte nicht zufrieden sein mit dem jüngsten Ergebnis (0:2 gegen Selb), obwohl seine Mannschaft das Minimalziel, mehr Gegenwehr zu zeigen als beim 0:6 im Hinspiel, erreichte. Ärgerlich aus Bauers Sicht war das Zustandekommen des ersten Selber Treffers. Die Großschwarzenloher beklagten einige „unglückliche Schiedsrichter-Entscheidungen“ zu ihren Ungunsten. So hatte sich Sedlacek vor seinem Treffer zum 1:0 unerlaubt mit dem Ellenbogen durchgesetzt, ohne dass der Schiri das geahndet hatte, „dafür pfiff er uns das reguläre 1:1 weg“, resümierte Bauer und fügte hinzu: „Hätte die Landesliga den Video-Assistenten, wir hätten zur Pause geführt!“ So nahm das Spiel eben einen anderen Lauf, und dies macht die Aufgabe für den SCG am Samstag beim TSV Buch nicht leichter. Zumal die Großschwarzenloher personell ziemlich angeschlagen sind. „Aber das sind ja auch andere Mannschaften!“ Nach Ausreden hat SCG-Trainer Florian Bauer noch nicht gesucht während seiner Zeit in Großschwarzenlohe, und das wiill er auch diesmal nicht tun. // jam, rj