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TSV Buch
TSV Kornburg
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Sieg Nummer fünf in Folge für den TSV Buch: Mit 5:2 endete das Gastspiel im nasskalten Röslau. Nach einer nahezu perfekten ersten Halbzeit (Stand 4:0) hatten die Bucher - mit einem Mann mehr auf dem Feld - ihren Gegner auch in Durchgang zwei voll im Griff. Anstatt das Ergebnis aber auf 7:0 hochzuschrauben, stand es plötzlich nur noch 4:2. Zweimal kamen die Hausherren vors Tor des zuvor nahezu beschäftigungslosen Patrick Bogner, zweimal rappelte es im Netz. Von neuer Zuspitzung war die Partie zwar noch weit entfernt - zumal Andi Musha gleich darauf sehenswert den 5:2-Endstand herstellte - dennoch wurde es am Ende nichts mit dem fünften Zu-Null-Sieg in Folge. "Die Spannung bei uns war komplett weg!", rekapituliert Coach Manuel Bergmüller die zweite Halbzeit, "es war in diesen Situationen auch schwer für meine Verteidiger, Röslau hat zuvor ja gar nicht mehr versucht, in unsere Hälfte zu kommen. Dann werfen sie plötzlich einen neuen Mann rein... Das hat schon genervt!" Tatsächlich sei es auch recht still gewesen auf der Rückfahrt. "Wir haben uns davor eigentlich vorgenommen, mal ein Spiel komplett durchzuziehen. Das hat die Jungs selbst geärgert." Dennoch: Alles Jammern auf hohem Niveau, weiß auch Bergmüller selbst, "am Dienstag im Training wurde wieder gelacht." Grund genug gibt es dafür derzeit auch am Wegfeld, zumal die direkte Konkurrenz auf den Plätzen zwei bis sechs allesamt keinen Dreier einfahren konnte. Gemeinsam mit Stadeln und Schwabach haben sich die Bucher etwa abgesetzt und können sich in den restlichen drei offiziell angesetzten Partien in diesem Jahr eine bombastische Ausgangssituation für den Endspurt erspielen - auch wenn ihr Trainer schon etwas sehnsüchtig in Richtung Winterpause blickt. "Für alle Beteiligten wäre es schön, mal ein wenig durchzuatmen. Es wird langsam ein wenig lang - und auch schwerer, den Spannungsbogen hochzuhalten." Wie viele Partien tatsächlich noch absolviert werden, ist offen, die kommende Woche kündigt sich feucht an. Das letzte Bucher Heimspiel am kommenden Sonntag wird aber stattfinden. Im Derby geht es da gegen den TSV Kornburg. "Wir wissen, dass sie die letzten zwei Partien nicht gespielt haben. Das kann ein Vorteil sein, muss es aber nicht. Gerade weil sie mit Hendrik (Baumgart, d.Red.) einen neuen Trainer haben, der intensiv arbeiten konnte. Vielleicht sind sie auch ausgeruhter als wir. Wir werden es Kornburg auf jeden Fall schwer machen", kündigt er an. Zwar stehen ihm mit Fabian Schreiner und Martin Weber zwei zentrale Mittefeldmänner nicht zur Verfügung, aber von personellen Ausfällen lässt sich der Coach nicht mehr beunruhigen. "Das ist schon auch Teil unserer Stärke! Wenn einer ausfällt, wird der Nächste reingeworfen. Meine Jungs kriegen das immer gut hin." Den TSV Kornburg erwartet am Sonntag daher ein heißer Tanz. Trainer Hendrik Baumgart, dessen Elf zuletzt am 2. November (0:4 in Schwabach) im Einsatz war, konnte sich die Bucher bei deren 5:2-Sieg in Röslau anschauen und war beeindruckt von der "formstärksten Mannschaft der Liga". Der Rückstand des TSV Buch zum SC 04 Schwabach (2.) beträgt ganze vier Punkte bei nur einem Spiel weniger. Auf Geschenke werden die Kornburger in Buch deshalb nicht hoffen dürfen. Ein kleines Geschenk hat es indes für die Kornburger personeller Art gegeben. Unter der Woche konnte mit Jonas Anschütz ein Schlussmann verpflichtet werden, den Hendrik Baumgart bereits aus der gemeinsamen Zeit beim SV Seligenporten kannte. "Jonas ist einer Torhüter, der uns sofort helfen kann. Er ist spielberechtigt und wird die Lücke schließen, die sich durch die Verletzung von Arthur Ockert auftat." // jam / rj

TSV Buch: Als Zweiter in die Winterpause?

Stefan Fleischmann hat derzeit ein schönes Leben. Der 29-Jährige ist ja nicht nur Kapitän des TSV Buch, sondern arbeitet auch in verantwortungsvoller Position im elterlichen Gemüsebaubetrieb.