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FC Wendelstein
ASV Zirndorf
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Ein Spektakel und Torfestival sahen die Zuschauer am Schießhaus gegen den TSV 1860 Weißenburg am vergangenen Freitag. Mehrmals wechselte die Führung, es gab sehenswerte Tore auf beiden Seiten und eine Schlussphase, die an Spannung fast nicht mehr zu überbieten war. Insgesamt war das Spiel Werbung für den Amateurfußball. Die Festung am Schießhaus hielt auch im ersten Heimspiel der Bezirksliga gegen einen Liga-Topfavoriten stand. Betrachtet man den Spielverlauf, wäre auch Unentschieden oder ein Sieg für die Gäste verdient gewesen, doch durch den Heimsieg kann das junge Team mit einem guten Gefühl und selbstbewusst in die Partie gegen einen ebenfalls sehr spielstarken Gegner gehen. Sein 500. Spiel als Trainer bestreitet Andreas Speer gegen den ASV Zirndorf. Da er seit 1989 nicht weit vom Sportplatz in der Bibertstadt wohnt, ist dies ein kurioser Zufall und zugleich ein kleiner Motivationsschub für ihn. “Im Sog des Sieges und nach einer starken Mannschaftsleistung wollen wir auf eigenem Platz nachlegen,” gibt sich Speer siegessicher, denn er kennt die Mannschaft, abgesehen von den Neuzugängen, sehr gut. “Zirndorf hat nach dem Sieg in Deutenbach ebenfalls drei Punkte. Sie können wahrscheinlich noch nicht in Bestbesetzung antreten, aber der ASV ist immer eine starke Mannschaft, die viel Wert auf einen spielerischen und gepflegten Fussball legt.” Mit Kapitän Felix Hammel, Oliver Schwalb und Nicolas Kuttruff drängen drei Spieler wieder in den Kader, Speer hat die Qual der Wahl. Der ASV Zirndorf muss die Heimniederlage gegen die cleveren und konterstarken Gredinger noch verdauen. Der sichere Torhüter Michael Wagner verhinderte am Ende sogar noch ein höheres Ergebnis für die Gäste. Zirndorf verpasste es, genauso wie Wendelstein, gegen Greding das erste Tor zu erzielen und ging dann als Verlierer vom Platz. Während das Team von Martin Hermann in den ersten beiden Partien auf zwei alte Bekannte aus der letzten Saison traf, darf sich der ASV am Freitag mit einem Aufsteiger messen. "Wir gehen in jede Partie mit der Einstellung, die drei Punkte zu holen. Wendelstein geht nach dem Sieg gegen Weißenburg sicherlich mit einer breiten Brust in in das Spiel, doch wir sind dort nicht chancenlos." Die Trainingsbeteiligung ist wegen Urlaubern und Verletzten momentan relativ gering, doch wird der ASV Zirndorf "mit einer schlagkräftigen Mannschaft" antreten. Der Einsatz von Christoph Vornehm und Lukas Porsch steht auf der Kippe.