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ASV Zirndorf
SG Herrieden
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Mit zwei Niederlagen in Folge nach der langen Unterbrechung hatte wohl keiner in der Bibertstadt gerechnet. Doch Trainer Martin Hermann weiß, wo er den Hebel ansetzen muss, und will auf die gewohnte Abwehrstärke seines Team bauen: “Wir müssen zurück in die Spur finden. Besonders in der Defensive müssen wir die gewohnte Ordnung wiederherstellen. Mit kleinen Schritten wollen wir zu unserer alten Form finden, und ein Punkt ist das Minimum. Damit wir den negativen Trend durchbrechen und nicht in eine Abwärtsspirale geraten, sollten wir unserer Situation besser noch den ersten Heimsieg nach dem Re-Start holen.” Zuversichtlich ist der Trainerfuchs, trotz Veränderungen im Kader: “Wegen Verletzungen wird es Umstellungen in der Defensive geben. Es wird aber auf alle Fälle eine schlagkräftige Mannschaft auf dem Platz stehen.” Herriedens Trainer Thomas Seibold fühlte sich in der Vorwoche an den Silvester-Klassiker Dinner for one erinnert: "The same procedure as every year.” Fast schon mit Ansage verlief die Partie in Greding, als die SGH, wie jedes Jahr früh in Rückstand geriet. Beim letzten Aufeinandertreffen stand es nach 22 Minuten bereits 0:3. Der Coach blickt ausführlich auf diese Begegnung zurück: “Eigentlich hatten wir uns nach diesem erneuten Rückschlag gut erholt und konnten die erste Halbzeit ausgeglichen gestalten. Es ergaben sich auch einige Möglichkeiten, welche aber nicht von Erfolg gekrönt waren. Wie es richtig geht, zeigte uns der Gastgeber, als er Sekunden vor dem Halbzeitpfiff noch das 2:0 erzielte. Mit der gezeigten Leistung in der zweiten Halbzeit muss man zufrieden sein. Das einzige was fehlte, war ein Erfolgserlebnis in Form eines Tores. Auch ein Lob für die kämpferische und spielerische Leistung nach dem Seitenwechsel!” Keine leichte Aufgabe hat der Trainer und sein Team am nächsten Spieltag vor sich: ”Jetzt steht uns der nächste schwere Brocken an. Zirndorf ist meiner Meinung nach eine der spielstärksten Mannschaften der Liga. Zurecht stehen sie auch ganz weit vorne in der Tabelle. Unsere Gastgeber haben sich ihren Re-Start aber sicherlich etwas anders vorgestellt. Gegen das Schlusslicht Marienstein, welches bis dahin noch kein einziges Spiel gewinnen konnte, setzte es eine sehr überraschende Niederlage. Auch ihre zweite Partie war nicht von Erfolg gekrönt.” Seibold gibt folgende Devise an sein Team aus: ”Es braucht schon eine ordentliche Leistung und eine große Portion an Glück, wenn wir aus Zirndorf etwas Zählbares mit nach Hause nehmen möchten. Wir stehen noch ohne Punktgewinn da, und die Verfolger werden zwangsläufig in den nächsten Partien auch ihre Punkte einfahren. Ein Sieg muss her und zwar so schnell wie möglich!”