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SG Heidenheim/Hechlingen/Döckingen
SC Polsingen
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Hüben wie drüben wurde den vergebenen Torchancen nachgetrauert. Selbst ein kerniges 5:5 lag im Bereich des Möglichen. Schon in der 8. Minute bot sich dem pfeilschnellen Christian Tröster die erste große Möglichkeit für die SG, seinen Schuss parierte Polsingens Schlussmann Stefan Zäh unkonventionell per Fußabwehr. Die Heimelf machte weiter gehörig Druck, versemmelte durch Leon Deuter aber auch die nächste Gelegenheit. Gekonnt hatte der Stürmer den SC-Keeper ausgetanzt, dann aber aus spitzem Winkel das leere Tor nicht getroffen (12.). Dann allerdings war es mit den Pleiten zunächst vorbei. Nach einem Eckball von Leon Deuter stand Marco Lehn goldrichtig und traf aus wenigen Metern völlig freistehend zum 1:0 (17.) für die ambitionierte "Drei-Dörfer-Truppe". Absolut verdient im Übrigen bis dahin. Die Gäste hatten relativ abwartend begonnen, jetzt mussten sie der Passivität Tribut zollen. Die "Roten" vergeudeten nun keine Zeit mehr und nahmen den Kampf an. Möglichkeiten folgten prompt, doch sowohl Jonas Härtlein (22., 25.) als auch Kapitän Aaron Schmutterer (28., 32.) brachten jeweils in aussichtsreicher Position das Runde nicht im Eckigen unter. Kurz vor der Pause sorgte wieder die SG für Furore. Ein artistischer Seitfallzieher von Timo Rößler führte ebenfalls nicht zum Erfolg. Temporeich, dynamisch und intensiv ging es nach dem Seitenwechsel weiter. "HHD" und "Polsing" lieferten sich einen offenen Schlagabtausch auf Augenhöhe. Und wieder war es der einsatzfreudige Leon Deuter, der die Nerven des eigenen Anhangs strapazierte. Nur noch Stefan Zäh vor sich, schloss er zu hektisch und unpräzise ab (56.). Im Gegenzug markierte Aaron Schmutterer auf Zuspiel von David Wurm den Ausgleich. Entgegen der Meinung vieler "HHD"-Fans hatte Schiedsrichter Jörg Thiele keine Abseitsstellung des Schützen gesehen. Irgendwie schien es, als ob dieser Treffer der Partie etwas die Luft aus den Segeln nahm. Zwar bemühten sich beide Mannschaften um die Entscheidung, ganz so energisch wie vorher gingen die Kicker aber nicht mehr ins Risiko. Bei schnellen Vorstößen sowie mehreren Ecken und Freistößen keimte immer noch Gefahr auf, sogenannte "Hundertprozentige" resultierten daraus aber nicht. So stand als Fazit einer Kreisklassenbegegnung auf gehobenem Niveau ein gerechtes Unentschieden. // Uli Gruber