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Henger SV
FC Holzheim
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Für den FC Holzheim war es ein guter Saison-Start, denn mit dem 3:0-Sieg gegen den TSV Feucht übernahm man gleich die Tabellenführung: "Wir waren sehr dominant und sind in der Defensive sehr gut gestanden. Wir haben genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben", meint FCH-Coach Benjamin Harmel. Das einzige was der Coach bemängelt, ist die Chancenverwertung, denn die soll in Zukunft besser werden: "Wir haben teilweise versucht den Ball ins Tor zu tragen, da müssen wir kaltschnäuziger werden." Dies sollte bestenfalls schon im nächsten Spiel gegen den Henger SV umgesetzt werden. Das letzte Aufeinandertreffen ist schon etwas länger her. Beide Teams spielten in der Saison 2016/17 noch in der Bezirksliga, aber Coach Harmel erinnert sich noch gut an den HSV: "Das ist eine kampfstarke Mannschaft mit viel läuferischem Engagement", so der Coach. Obwohl er auf drei Stammspieler urlaubsbedingt verzichten muss, und bei zwei weiteren Spieler wegen einer Verletzung ein großes Fragenzeichen steht, ist sich Harmel sicher: "Mit der Mannschaftsleistung vom letzten Spiel wollen wir was Zählbares mitnehmen." Der Coach schildert einen ersten Eindruck nach dem ersten Spiel in der Kreisliga: "Als Bezirksliga-Absteiger müssen wir in dieser Liga wieder mehr Wert auf unsere Offensivqualitäten legen und uns wieder trauen nach vorne mehr zu machen." Der Henger SV musste dagegen am ersten Spieltag ohne Punkte nach Hause fahren: "Die ersten 20 Minuten waren wir gut drauf und hatten zwei hundertprozentige Chancen, die wir nicht gemacht haben. Dann hat sich Christian Thoma noch verletzt, und danach hat es bei uns mit einem Schlag aufgehört. Pölling hat danach viel mehr gemacht und hat verdient gewonnen", blickt HSV-Coach Sadikis auf das letzte Spiel zurück. Zu seinem kommenden Gegner meint er: "Die haben ein paar gute und erfahrene Kicker drin. Das wird richtig schwierig." Auch die Personalsorgen werden nicht geringer: "Thoma hat sich jetzt noch verletzt und schafft es wahrscheinlich bis Sonntag nicht zu genesen, also fehlen mir derzeit acht Stammspieler. Das wird schwer, aber wir müssen das Beste draus machen", sagt Sadikis. Aber dennoch ist er überzeugt, dass die Spieler, die am Sonntag aufgestellt werden "sich auf dem Platz zerreißen und sich alles abverlangen werden".