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TSV Wolfstein
TSV 04 Feucht
15.
30.
45.
60.
75.
90.

„Unsere Stimmung ist derzeit überraschend gut, beziehungsweise voller Hoffnung, auch wenn es momentan noch nicht so läuft. Denn jetzt kommen nach und nach wieder mehr Spieler zurück, und somit haben wir nicht mehr ganz so viele Ausfälle. In dieser Liga musst du alle Mann an Bord haben, um bestehen zu können. Die nächsten beiden Spiele gegen Feucht und Berching müssen wir jetzt aufgrund der Tabelle schon fast für uns entscheiden, um da raus zukommen“, sagt Wolfsteins Abteilungsleiter Stefan Lettenbauer. Am Donnerstag findet nun das Nachholspiel gegen den TSV Feucht statt. Die Völkel-Truppe gehört mit derzeit 16 erzielten Treffern zu den besten Offensiv-Teams der Liga, aber der Schwachpunkt scheint offensichtlich zu sein: „Der TSV Feucht hat eine sehr gute Offensive aber auch eine löchrige Abwehr. Diese Abwehr sollten wir ausnutzen, um dieses Spiel für uns entscheiden zu können. Wir müssen jetzt abliefern, da es in diesem ersten Abstiegsspiel schon um einiges geht und den weiteren Weg der beiden Mannschaften vorgeben wird. In der Vergangenheit waren es gegen den TSV Feucht aber auch immer ausgeglichene und enge Spiele, so wird es auch diesmal wieder werden“, denkt Lettenbauer. Erstaunlich ist schon: Egal wo der TSV Feucht aufläuft, gibt es die meisten Tore zu sehen. Durchschnittlich sechs Tore fielen bisher in einem Spiel mit Feuchter Beteiligung. Zuletzt behielt die Völkel-Truppe mit einem 4:3-Sieg gegen den SV Rasch die Oberhand: „Insgesamt bin ich schon zufrieden. Gerade von der Einstellung und Laufbereitschaft war es in Ordnung. Auch, dass wir die ganzen Rückschläge, wie die Gegentore und den frühen verletzungsbedingten Wechsel, immer wieder weggesteckt haben, war wirklich positiv. Fußballerisch ist aber sicher immer noch viel Luft nach oben. Wichtig war am Sonntag aber einfach dieses Erfolgserlebnis in Form des Derby-Dreiers“, resümiert der Feuchter Coach Jan Völkel. Auch das Programm des TSV Feucht ist für die laufende Woche gut gefüllt: „Ich hoffe, dass uns dieser Dreier für die nächsten beiden Spiele das nötige Selbstvertrauen geben. Mit Wolfstein und dann Heng haben wir jetzt zwei Mannschaften, die punktemäßig sicherlich hinter ihren Erwartungen zurückliegen. An dieser Punkteausbeute werden wir sie aber bestimmt nicht messen. Vielmehr erwarte ich zwei sehr engagierte Mannschaften, die alles daran setzen werden, in der Tabelle voran zu kommen. Wenn es uns aber gelingt, die einfachen Fehler, die wir noch zu häufig machen, abzustellen, dann können wir etwas Zählbares mitnehmen. Erst recht, wenn wir unsere Chancen in der Offensive auch noch konsequenter in den entscheidenden Momenten nutzen“, gibt Völkel zu Protokoll.