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Mit einer 1:5-Abreibung im Rücken erwartet der TSV Feucht den SV Pölling: „Das letzte Spiel gegen Hofstetten war natürlich alles andere als erfreulich. Trotz Führung haben wir es nie geschafft, Sicherheit in unser Spiel zu bringen. Vor allem haben wir wieder einmal viel zu viele einfache individuelle Fehler gemacht“, sagt TSV-Coach Jan Völkel. Um aus dem Tabellenkeller rauszukommen, gilt es am Sonntag für den Coach, einige Hebel umzulegen: „Für das Heimspiel heißt es jetzt erst mal die für den Abstiegskampf nötigen Tugenden wie absoluten Willen, Zweikampf, hohe Laufbereitschaft und 90 Minuten konzentriert bleiben, in die Waagschale zu werfen.Mit Pölling erwartet uns ein Gegner, der sicherlich auch gerne den ein oder anderen Punkt mehr hätte. Aber sie haben durchaus fußballerische Qualität und auch eine gute Mentalität, denn nach einem 0:2 gegen Wolfstein zurückzukommen, heißt schon was. Für uns heißt es in dieser Woche, konzentriert und engagiert zu arbeiten und die letzten unerfreulichen Leistungen und Ergebnisse abzuhaken und mit Mut und Entschlossenheit in das Heimspiel zu gehen“, gibt Völkel die Marschroute vor. Der SV Pölling konnte im letzten Spiel gegen den TSV Wolfstein kurzzeitig einen 0:2-Rückstand noch zu einer 3:2-Führung drehen. Das Spiel endete jedoch mit einem 3:3-Remis: „Es war ein sehr emotionales Spiel, wir sind aber schlecht ins Spiel gestartet und haben schnell zwei Gegentore kassiert. Wir sind dann aber mit Kampf und Herz zurückgekommen und haben dann verdient geführt. Wolfstein machte dann aber wie aus dem Nichts den Ausgleich. Eigentlich hätten wir es verdient, zu gewinnen, aber über das gesamte Spiel gesehen, war es dann doch ein gerechtes Remis“, resümiert der Pöllinger Trainer Johannes Feihl. Am Sonntag kommt es somit zum Sechs-Punkte-Duell: „Den Schwung wollen wir nach Feucht mitnehmen. Ich kenne sie ja noch aus dem letzten Jahr, als sie noch in der Kreisklasse spielten. Es ist eine Truppe, die in der Offensive und im Mittelfeld ihre Stärken hat. In der Defensive sind sie jedoch etwas anfällig, da wollen wir dann auch ansetzten. Wir müssen uns selber etwas unter Druck setzten und müssen drei Punkte holen, denn das ist eine Pflichtaufgabe, um nicht den Anschluss zu verlieren“, erklärt Feihl.