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FC Eintracht Bamberg
SC Großschwarzenlohe
15.
30.
45.
60.
75.
90.

SC Großschwarzenlohe gegen Tobias Ulbricht - so knapp könnte man den Vergleich der beiden Neulinge in der Landesliga Nordost zwischen dem FC Eintracht Bamberg und dem SC Großschwarzenlohe zusammenfassen. Ulbricht, in der Vorsaison noch in Diensten des Regionalligisten SpVgg Bayreuth und inzwischen Co-Trainer der Bamberger, sorgte im Alleingang für die Bamberger 3:0-Pausenführung. Am Ende stand es 4:0, was ein Stück weit auch den Tabellenstand der beiden Aufsteiger dokumentiert. Während die Bamberger die Tabelle anführen, rutschte des SCG nach dieser Niederlage auf den vorletzten Platz zurück. Doch die Gäste versteckten sich in den 90 Minuten beileibe nicht. Soner Uluca spielte den Ball in die Spitze auf Philip Spindler, der behauptete sich gut und zog aus 16 Metern ab - der Schlussmann lenkte das Leder aber um den Pfosten (2.). Der SCG spielte weiter mutig nach vorne. Wäre Spindler nicht am Trikot gehalten worden, es hätte eine gute Chance geben können. Markus Nerreter stand bei seinem Pfostentreffer aber knapp im Abseits. Dazwischen auch eine gute Chance für den Bamberger Renner, der Ball ging aber in die Wolken (16.). Zwei Minuten später bereits das 1:0: Nach einem Passe in die Gasse traf Ulbricht das erste Mal. Torwart Dominik Brunnhübner war noch dran, auch Lukas Urban konnte den Ball nicht mehr von der Linie kratzen. In der 29. Minute wehrte Brunnhübner gegen Großmann aus zehn Metern bravourös ab. Auch bei dessen zweiten Versuch in der 35. Minute war Brunnhübner dran, doch Ulbricht verwertete den Abstauber zum 2:0 (35.). In der Folgezeit hatten die Bamberger weitere Möglichkeiten, früh auf 3:0 zu stellen. Der Kopfball von Jessen ging über das Tor, dann verhinderte Brunnhübner gegen Jessen das Gegentor. In der 43. Minute wurde Spindler auf der rechten Seite geschickt, nach dessen flacher Hereingabe brachte Nerreter den Ball aus wenigen Metern gleich zwei Mal nicht im Tor unter. Das rächte sich prompt: Nachdem das Leder von der Grundlinie zurückgelegt worden war, brauchte Ulbricht nurmehr einzuschieben (44.). In der zweiten Hälfte war die Luft dann heraus aus dem Spiel. Dennoch war es Dominik Brunnhübner zu verdanken, dass es nicht zum Debakel wurde für die Gäste. Erst klärte er gegen Großmann (61.), dann gegen Schmittschmitt (65.). Ein Freistoß von Lahr aus 25 Metern strich auf der anderen Seite knapp am Tor vorbei. Dann wieder Brunnhübner im Mittelpunkt, der mehrfach weitere Gegentore verhindern musste. Am Bamberger 4:0 traf ihn keine Schuld. Nach krassem Fehlpass tauchte Großmann alleine vor ihm auf (81.). Schneider nach Zuspiel von Koricic scheiterte am Eintracht-Keeper (88.), ehe Scheuenstuhl gegen Hofmann klärte und so das sicher 0:5 verhindert (89.). Roland Jainta / Stefan Klopfer