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FC Coburg
TSV Buch
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Einen erfolgreichen Auftakt konnten die Bucher gegen Sonnefeld auf den Rasen zaubern. "Wir sind letztlich froh, dass es so gut geklappt hat, es war eine etwas blöde Aufgabe, die Mannschaft war auch etwas nervös", rekapituliert Coach Manuel Bergmüller. Doch die Nervosität legte sich mit den ersten Torerfolgen: 6:0 hieß es am Ende gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten, der in dieser Spielzeit in der Landesliga Nordost ja etwas außer Konkurrenz mitmischt. Trotz des Kantersiegs zum Auftakt: Weiß Trainer Bergmüller denn schon, wo er nach der langen Vorbereitung steht mit seinem TSV Buch? Nein, nicht unbedingt, gibt der 43-Jährige vor dem Zusammentreffen mit einem Gegner zu, der schon eher auf Augenhöhe ist, in der Tabelle in Schlagdistanz lauert - und dem TSV im Hinspiel ein 1:1 abtrotzen konnte. Doch Bergmüller freut sich auf den FC Coburg und darüber "endlich einen weiteren schwarzen Fleck von der Landkarte zu streichen." Denn dort habe er bislang noch nie gespielt. Umso schöner wäre es für ihn natürlich, wenn auch noch die Heimfahrt als angenehmes Erlebnis in Erinnerung bleiben könnte. "Coburg hat eine gute Mannschaft mit ein paar erfahrenen Spielern, sie hatten auch ordentliche Ergebnisse in der Vorbereitung. Sie sind sicher stärker, als es der Tabellenplatz aussagt", warnt er. Außerdem spiele man auf Kunstrasen, "ein Vorteil für Teams, die das regelmäßig gewohnt sind." Dennoch hat der TSV Buch am kommenden Wochenende natürlich die realistische Chance, erstmals in dieser Spielzeit Rang elf hinter sich zu lassen; damit wäre auch der Anschluss an das Mittelfeld hergestellt. Und alle Abstiegsfragen endgültig beseitigt? "Gewappnet ist man nie, etwa wenn es ums Thema Verletzungen geht", sagt Bergmüller und schiebt ein großes 'aber' hinterher: "Das soll nicht arrogant klingen, aber in meiner Trainerwelt beschäftige ich micht nicht mit dem Abstieg. Wenn wir weiter zielgerichtet arbeiten, dann werden wir nichts damit zu tun haben." Man denke jetzt nur an Coburg und wolle verhindern, "dass sie an uns vorbeiziehen", so Bergmüller. Fehlen werden ihm bei diesem Vorhaben neben dem langzeitverletzten Christian Fleischmann auch dessen Bruder Stefan, der es angeschlagen wohl nicht rechtzeitig zum Samstagsspiel schaffen wird. jam