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SpVgg Jahn Forchheim
DJK Don Bosco Bamberg
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Erstmals in der frisch gestarteten Bayernliga-Runde verspürt die SpVgg Jahn Ergebnisdruck. Im Abendspiel gegen die DJK Don Bosco Bamberg wollen die Forchheimer die jüngste Pleite in Großbardorf ausmerzen, mit unveränderter Strategie. Für Ex-Profi Christian Springer ist es noch nicht an der Zeit, den Stab über seine Spieler zu brechen. Nicht, dass er ihnen im internen Kreis nichts kritisches zu sagen hätte. Doch aufgrund eines eng getakteten Spielplans behält sich der Übungsleiter seine tiefergehende Analyse für Ende der Woche vor. So bat er seine Mannen am Montag zu einer Regenerationseinheit, um physische und mentale Kräfte für die anstehenden Aufgaben mit zwei Partien binnen vier Tagen zu bündeln. Das enttäuschende 0:4 beim derzeitigen Tabellenführer in Großbardorf handelt Springer auf Nachfrage im Rückspiegel kurz und knapp ab: „Wir konnten unter dem Strich sportlich nicht mithalten, haben in der Offensive falsche Entscheidungen getroffen. Da hinken wir dem Niveau aus der Rückrunde noch hinterher.“ Den eventuell streitbaren Platzverweis gegen Firat Güngör und die kurzfristigen Umstellungen in der Defensive spricht der Trainer nur am Rande an. „Sich jetzt auf die negativen Punkte zu stürzen, bringt uns nicht weiter“, sagt Springer. Bewusst geht er deshalb auch nicht näher auf die Erfahrungen des Jahn gegen Don Bosco Bamberg ein, der seine Schützlinge in der Vorsaison zweimal schlecht aussehen ließ, unter anderem beim 1:3 zu Hause an einem Mittwochabend vor fast exakt einem Jahr. „Es treffen zwei Mannschaften mit neuen Gesichtern aufeinander. Klar ist aber unser Bestreben, Kontern möglichst aus dem Weg zu gehen.“ Anstatt jedoch mit Blick auf die neue Gegentor-Flut oder das mangelhafte Aufbauspiel in Aktionismus zu verfallen, vertraut Springer auf sein Konzept mit möglichst viel Ballbesitz. „Wenn wir die Leistungen von Seligenporten und Ansbach abrufen, ist alles gut“, fordert der 47-Jährige Mut und Tatendrang: „Ein Sieg muss das Ziel sein, allein um sich weiter im sicheren Mittelfeld zu bewegen.“ Einige wenige Personalwechsel ergeben sich indes schon. Für den rotgesperrten Firat Güngör auf der linken Abwehrseite bietet sich eine Chance für den spät aus Baiersdorf verpflichteten 23 Jahre alten Nuyan Karsak. Christian Städtler wiederum bekleidet nach auskurierter Erkrankung die analoge Position auf rechts, wodurch Pascal Tischler für die Innenverteidigung frei wird. Daniel Uttinger, der nach einer unrhythmischen Vorbereitung in Schwung kommt, könnte als Stabilisator für die Abwehrzentrale zum überraschenden Joker des Trainers avancieren. Kevin Gudd