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ASV Neumarkt
Würzburger FV
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Der ASV Neumarkt hat es am Samstag verpasst, den Topfavoriten vom Würzburger FV niederzuringen. Am Ende mussten sich beide mit einem 1:1 begnügen. Im ersten Durchgang waren beide Mannschaft auf einen bedächtigen und kontrollierten Spielaufbau aus, was sich allerdings auf die Attraktivität der Partie niederschlug. Vor allem der ASV Neumarkt zeigte die reifere Spielanlage und hatte den Favoriten sehr gut im Griff. Die Gäste von der Zellerau, die einige Lautstärke Fans an den Deininger Weg mitbrachten, hatten zunächst große Probleme, die richtige Bindung zum Spiel zu finden. Folgerichtig gab es die erste große Chance auf Seiten der „Roten“: Nach einem Schrödl-Eckball setzte Jonas Grunner den Ball volley an den Innenpfosten. Eine weitere Chance hatte der wieder in der Startelf stehende Kapitän Armin Bindner, der eine Iatrou-Freistoßf-Flanke in die Arme des Gästekeepers köpfte. Rund zehn Minuten vor der Pause schwächten sich die Gäste dann selbst, als Istrefi den jungen Haubner ins Gesicht wischte und daraufhin von Referee vom Platz gestellt wurde. Mit einem Mann weniger wurden die Untrefranken im zweiten Durchgang durchaus gefährlicher. Dan legte einen Freistoß in die Mitte, den Müller aus fünf Metern nicht richtig traf. Nach einer Stunde belohnte sich dann der ASV: Spielmacher Daniel Haubner wird über rechts schön in den Strafraum geschickt, geht an die Grundlinie und legt von dort aus auf den A-Jugendlichen Daniel Pandel zurück, der mühelos in seinem ersten Spiel im Herrenbereich zum 1:0 einschiebt. Bitter für ihn, dass er sich wenige Minuten verletzt auswechseln lassen musste. Danach war wieder ein deutlicher Bruch im Spiel der Neumarkter zu erkennen, die mit dem ein oder anderen angeschlagenen Spieler – Eger musste sich sogar noch vor Anpfiff vom Spielberichtsbogen aus der Startelf nehmen lassen – in die Partie gingen und dem hohen Laufpensum und Aufwand Tribut zollen mussten. Zudem merkte man der jungen Elf an, dass die Abgebrühtheit in manchen Situationen fehlte. Trainer Christ sprach später liebevoll von einem „Kinderriegel“, den er aufs Feld geschickt hatte. Unnötigerweise war es aber einer der erfahreneren Akteure im ASV-Dress, der den entscheidenden Fehler fabrizierte, als Marx sich auf seiner linken Seite austanzen ließ, woraufhin der Ball in die Mitte zu Dan gelangt, der aus vier Metern keine Probleme hatte, zm 1:1 einzunetzen. In den letzten Minuten waren dann eher die Würzburger am Drücker, konnten sich aber keine wirklich große Möglichkeit mehr herausspielen. Unter dem Strich steht ein erarbeiteter Punkt, den der ASV aber aufgrund des Spielverlaufs eher als Punktverlust einordnen muss. Doch wer weiß, wozu dieser Zähler am Ende der Saison noch gut sein wird. Die Würzburger Wochen gehen indes für den ASV weiter: Bereits am Mittwoch um 16 Uhr erscheint die Reserve der Kickers zum obligatorischen Volksfestheimspiel auf der Anlage der DJK Neumarkt in der Rotbuchenstraße, in der das ASV-Trainergespann auf jeden Fall wieder auf Sieg spielen lassen wird, wenn auch die Gäste vielleicht wieder als leichter Favorit gelten. Doch das Understatememt tut der Mannschaft des Duos Christ/Thier offensichtlich gut, weshalb man dennoch auf eine packende Partie schließen kann.