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SV Seligenporten
TSV Aubstadt
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Na bitte, geht doch: Beim 9:0-Pokalsieg unter der Woche beim Bezirksligisten Sorghof hat der SV Seligenporten bewiesen, dass seine Offensivabteilung durchaus weiß, wo das Tor steht. Demnach können die Klosterer nach dem verpatzten Saisonstart mit einem guten Gefühl ins nächste Heimspielen gehen. Jedoch gilt es dann, eine wahrlich harte Nuss zu knacken. Der TSV Aubstadt ist eine der ganz großen Hausnummern in der Bayernliga Nord. Vier Siege in den ersten vier Spielen. Dass der Titelanwärter aus dem hohen Norden Bayerns seit dem letztem Wochenende nicht mehr an der Tabellenspitze steht, ist dem 0:1-Ausrutscher beim Aufsteiger ATSV Erlangen geschuldet – erst die zweite Niederlage der Aubstädter in diesem Kalenderjahr. Ganz knapp ist der TSV im Mai am Aufstieg in die Regionalliga vorbei geschrammt. Nur wegen der weniger erzielten Auswärtstore scheiterte er in der Relegation an der SpVgg Bayreuth. Der Start in die neue Spielzeit war schon wieder beeindruckend: 4:0 gegen Vach, 3:0 in Eltersdorf, 3:1 gegen Gebenbach, 4:0 gegen Hof. Die Torjäger Martin Thomann und Michael Dellinger, beide nominell Mittelfeldspieler, haben auch schon wieder je dreimal getroffen. Und die folgende Pleite in Erlangen hat Aubstadt offenbar gut verdaut, mit einem 3:1-Erfolg am Dienstag im Pokal gegen die SpVgg Ansbach. Hendrik Baumgart, der Trainer des SV Seligenporten, macht sich nichts vor: „Aubstadt ist der Top-Favorit Nummer eins in der Liga.“ Doch in ihrer aktuellen Situation – Schlusslicht mit nur zwei Punkten – müssen die Klosterer zuallererst auf sich selber schauen: „Auch wir haben Qualität“, betont Baumgart. Und die Erlanger haben ja gezeigt, was alles möglich ist. Fünf Liga-Tore hat der SVS bisher erzielt, am Mittwoch beim SV Sorghof waren es deren neun. Vor allem mit der Torausbeute war der Coach deshalb zufrieden, „und auch, weil wir bis zuletzt nach vorne gespielt haben“. Das Pokalmatch war somit der erhoffte Muntermacher; zumal seine Mannschaft schon bei der knappen Niederlage in Großbardorf ein „tolles Spiel“ gezeigt habe, so Baumgart. „Ich denke, wir haben die Richtung gefunden. Und deshalb wollen wir am Samstag auch punkten.“nd