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ATSV Erlangen
DJK Gebenbach
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Der viel zu harmlose und defensiv zu löchrige ATSV Erlangen hat gegen den Aufstiegsanwärter DJK Gebenbach eine verdiente 0:3-Heimniederlage kassiert. Der Tabellenzweite aus der Oberpfalz legte sofort den Vorwärtsgang ein. Erst wenige Sekunden waren gespielt, da musste ATSV-Keeper Michael Kraut gegen einen durchgebrochenen Gebenbacher Angreifer per Fußabwehr den Rückstand verhindern. In der 12. Minute brannte es wieder vor dem Tor der Hausherren: Kraut musste nach einem langen Ball der DJK außerhalb des Sechzehners per Flugkopfball klären, im Anschluss hob ein Gästeakteur den Ball über Kraut aufs verwaiste Tor, doch Kevin Guerra köpfte den Ball von der Linie. Gebenbach fand auch weiterhin Lücken in der ATSV-Defensive, doch Kraut war jedes Mal auf dem Posten. Erlangen näherte sich indes zweimal nach Standards dem gegnerischen Gehäuse an. Nachdem die Partie ab der 25. Minute merklich verflachte und nur noch Gebenbach sporadisch in der Offensive auffällig wurde, war es kurz vor der Halbzeit dann doch soweit: Gästestürmer Dominik Haller durfte zentral kurz vor der Strafraumgrenze ungestört den Ball annehmen und setzte das Leder mit einem platzierten Linksschuss ins Erlanger Netz (45.). Mit diesem Spielstand ging es in die Pause. Für die Heimmannschaft wendete sich nach Wiederanpfiff nichts zum Guten, im Gegenteil: In der 53. Minute wurde Erlangens Abwehrreihe mit einem präzisen Schnittstellenpass überspielt, Kraut konnte zunächst noch retten, im Nachschuss erhöhte Nico Becker auf 2:0 für Gebenbach. Der ATSV hatte eine Minute später fast die passende Antwort parat, doch Guerra hämmerte aus aussichtsreicher Position den Ball zu unplatziert aufs Tor, sodass Gäste-Schlussmann Michael Nitzbon abwehren konnte. Wer im Lager der Heimfans gehofft hatte, dass die Mannschaft von Shqipran Skeraj nun zur Aufholjagd blasen würde, wurde enttäuscht. Viel zu viele Fehlpässe und versackte Tempoläufe verhinderten nennenswerte Gelegenheiten. Den Deckel drauf machte Johannes Böhm in der 78.Minute, als er aus stark abseitsverdächtiger Position frei vor Kraut zum 3:0 vollstreckte. Damit war der Schlusspunkt unter eine verdiente Erlanger Heimniederlage gesetzt. stw