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SpVgg Bayern Hof
SpVgg Jahn Forchheim
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Mit acht Punkten Rückstand liegt das rettende Ufer nicht mehr in greifbarer Nähe für die abstiegsbedrohte SpVgg Jahn. Um nicht in Gefahr zu geraten, gar nach hinten durchgereicht zu werden und die Relegation zu verpassen, benötigt Forchheim nach drei Niederlagen am Samstag (15 Uhr) bei Bayern Hof eine Initialzündung. Immerhin bliebe den Jahn-Kickern eine mehrstufige Tortur wie vor zwei Jahren erspart, als sich die Mannschaft von Trainer Christian Springer als Landesliga-Vizemeister erst nach sechs Zusatzpartien gegen drei Gegner für die Bayernliga-Rückkehr qualifizieren konnte. 2019 sieht der Modus in der Relegation übersichtlicher aus. Konkret bedeutet die Aufstockung der Bayernliga auf 36 (bisher 35) und der Landesliga auf 90 (88) Klubs, dass die Vergabe der Startplätze in einer einzigen Runde mit zwölf Klubs über die Bühne geht. Während nur die Bayernliga-Letzten fest absteigen, schickt der Norden vier und der Süden drei Teilnehmer ins Rennen, dazu kommen die fünf Landesliga-Zweiten. Mit derlei Planspielen will sie Forchheim Übungsleiter Springer nicht beschäftigen, immer noch glaubt er an die direkte Rettung, auch wenn Konkurrent Abtswind aktuell enteilt ist, stehen für den Jahn noch zwei Nachholspiele aus. Den Ex-Profi brachte die neuerliche 0:4-Niederlage gegen den Tabellendritten Würzburg, zuvor unterlag man Primus Gebenbach 1:3, nicht aus der Fassung. Eine Trainingseinheit an einem Sonntagmorgen zur Besinnung käme für Springer nicht in den Sinn. Die Kräfte sollen für die anstehende Aufgabe bei der achtplatzierten SpVgg Hof, die das Hinspiel in Forchheim 3:1 für sich entscheiden konnte, gebündelt werden. Drazen Misic ist erkrankt, Tom Jäckel beruflich verhindert, dafür kehrt Kapitän Patrick Hagen nach schnell auskurierter Bänderverletzung zurück. Zu Hause ist der frühere Zweitligist bisher eine Macht, doch Hof ist im Tabellenmittelfeld gefangen und präsentierte sich jüngst schon einmal gegen Kellerkind Bruck anfällig. gu