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TSV Greding
SG Herrieden
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Dies ist beileibe kein erfreulicher Anblick, und dies bestätigt auch Trainer Christoph Biedermann. „Natürlich ist das für uns ungewohnt, aber es betrifft den Leistungsstand nach drei Partien, besorgniserregend ist das auf keinen Fall, denn wir sind ja nicht durch desolate Spiele hineingerutscht. Und die beiden Niederlagen waren ganz knapp. Wenn wir das Ganze richtig analysieren, hat uns beim Torschuss einfach das Glück gefehlt. Ein Schritt, ein halber Meter, das sind Nuancen, die einen Treffer nicht zuließen. Solange wir es schaffen, dass wir in die gegnerische Box kommen, sorge ich mich nicht", sagt Biedermann. Natürlich haben Niederlagen Gründe, und die kennt der Coach der Schwarzachstädter nur zu gut. So kann er sich nicht des Eindrucks erwehren, dass das Team in der Gesamtheit 95 Prozent auf den Rasen bringt, und dies sei in dieser Liga nicht ausreichend, da es keinen schwachen Verein gibt. „Ich will da jetzt nicht den Stab über die Mannschaft brechen, denn wir hatten eben sehr viele Ausfälle durch die Urlaubszeit, das war schon massiv. Wir müssen geduldig sein und vor allem können wir keine Hektik gebrauchen. Am Mittwochabend sind Fabian Schlupf und Fabian Koller beispielsweise wieder da. Die beiden werden für Schwung auf den Außenpositionen und überhaupt für die Offensive sorgen. Wir sind dann mehr eingespielt und können dadurch druckvoller agieren. Ich glaube schon, dass wir Fortschritte erzielen werden", sagt der TSV-Coach. Gegner zuhause ist die SG Herrieden, die die Gredinger in der vergangenen Saison zwei Mal besiegten. Dabei gelang beim 4:0-Heimerfolg Biedermann innerhalb 19 Minuten ein Hattrick. Der Tabellenneunte siegte bis jetzt in Dittenheim 5:1 und daheim gegen Marienstein 5:3, verlor 2:8 in Roth, wobei der dortige sportliche Leiter, Oliver Wellert, feststellte, dass seine Elf fast über sich hinauswachsen musste. 12:12 lautet das Torverhältnis, die Defensive erscheint durchaus angreifbar. Auffällig aber ist der derzeit stärkste Sturm der Liga mit Bernhard Peter (vier Tore). Chistian Chalupnik (drei), dazu kommt noch der brandgefährliche Andre Vogelhuber. „Wir sind vorgewarnt und können uns darauf einstellen, deshalb sollten wir auch punkten“. Zumindest würden die Gredinger bei einem Sieg einen großen Sprung nach vorn in der Tabelle machen, da ihnen ja ein Spiel noch fehlt. ghi