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ASV Zirndorf
TSV Greding
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Nein, auch Tobias Kratzer war am vorigen Sonntag über die Darbietung seiner Mannschaft nicht gerade amused. „Ich kann das nicht verstehen, nachdem wir alle an einem Strang ziehen wollten und eigentlich auf Sieg programmiert waren. Es ist einfach zu wenig Power im gegnerischen Strafraum. Wir sind zu abwartend, gehen kein Risiko. Und wenn wir uns durchgesetzt haben, stehen wir alleine vor dem Tor und überlegen und überlegen.“ Doch wie kann der Makel beseitigt werden, etwa mit verschärften Übungseinheiten? Kratzer winkt ab, denn obwohl er zur Zeit nicht auf die Tabelle und Punkte sieht, muss er doch den Terminplan beobachten. „Wir haben am Mittwoch nicht trainiert, denn es stehen wieder Wochentagsspiele an, da wollen wir mit den Kräften haushalten. Sie genau einzuteilen, das ist jetzt ganz wichtig, damit wir möglichst viele Punkte sammeln.“ Zunächst müssen sich die Schwarzachstädter um ihre Offensive kümmern, denn Torjäger Fabian Koller und Fabian Schlupf fehlen urlaubsbedingt. Ausfallen dürfte auch Verteidiger Jonas Finger. Ungewiss ist, ob entweder Christoph Biedermann oder Patrick Meyer auflaufen können. Dagegen will Keeper Felix Krenauer dabei sein, der in den Morgenstunden aus Indonesien zurückkehrt. „Es wird mit entscheidend sein, ob wir endlich auch einmal in der ersten Halbzeit Akzente setzen. Dann bin ich zuversichtlich“, so Kratzer. Gegner Zirndorf fällt fällt die Akklimatisierung in der neuen Liga schwer, ein Punkt aus drei Spielen zwingt den ASV schon, die aktuelle Tabellensituation aus der unteren Perspektive zu betrachten. Sehr schnell will man nun jedoch diese Region verlassen, und Trainer Martin Hermann hat gute Argumente, dies auch bewerkstelligen zu können. Der 55-Jährige, der u.a. mit dem jetzigen Trainer von Jahn Regensburg, Achim Beierlorzer, bei der SpVgg Fürth kickte, hat eine Truppe zusammengtellt, die über mehrere Jahre eingespielt ist und einige Trümpfe in ihren Reihen hat. Dominik Curtus, Oumar Dieng und André Robl spielten in der Landesliga bei der SG Quelle Fürth, Christian Schleupner und Lukas Porsch beim Landesligisten SC 04 Schwabach.