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TSV Burgfarrnbach
ASV Zirndorf
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Am Sonntag empfängt der TSV Burgfarrnbach den ASV Zirndorf. Die vergangenen Wochen sind für die Burgfarrnbacher weitgehend nach Plan verlaufen. Die Zirndorfer hingegen sind durchwachsen in die Saison gestartet. Mit acht Punkten aus sieben Spielen stehen sie auf dem Relegationsplatz. Grund dafür sind laut ASVTrainer Martin Hermann „die vielen Verletzten und Urlauber“. Teilweise war der ASV in diesem Jahr gänzlich ohne Auswechselspieler zu den Spielen gefahren. Da der ASV weder eine zweite Mannschaft noch eine A-Jugend im Spielbetrieb angemeldet hat und einige langjährige Akteure und gestandene Bezirksligaspieler zu Beginn der Saison die Fußballschuhe an den Nagel gehängt haben, herrscht Spielermangel. „In Anbetracht der Tatsache, dass wir momentan von einer Verletzung nach der anderen gebeutelt werden, bin ich soweit zufrieden mit unserer Punkteausbeute“, sagt Hermann. Deshalb wolle er von einem durchaus positiveren Start als erwartet sprechen: „Mit dem TSV Burgfarrnbach vor der Brust haben wir jetzt die Chance, uns da unten rauszukämpfen. Die Favoritenrolle will ich aber gleich einmal an die Burgfarrnbacher abgeben, die haben ja schon bewiesen, dass sie zu den Top-Teams gehören.“ Doch auch gegen den bereits eingespielten TSV wird es nicht leicht. Der Aufsteiger hat erst eine Niederlage einstecken müssen und steht mit 14 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz. Auffallend ist, dass sie oft knappe Führungen und ins Wanken geratene Spiele noch über die Ziellinie brachten. Lediglich vergangenen Sonntag mussten sich die Bären Wettelsheim geschlagen geben. Es war das erste Spiel in dieser noch jungen Saison, in der es Neunsingers Elf nicht möglich war, dem Gegner ihr Spiel aufzuzwingen. „Wir können mit dem bisherigen Saisonstart sehr zufrieden sein, dürfen uns aber nicht blenden lassen. Jedes Spiel war unglaublich knapp und wir hätten genauso gut in den meisten Partien als Verlierer vom Platz gehen können“, gesteht Trainer Uwe Neunsinger. „Aber ich will mich nicht beschweren, denn wir können jeden Zähler gut gebrauchen und müssen zwingend weiterpunkten.“ Auch er muss jedoch auf einige Stammspieler verzichten. Deshalb will er die „Favoritenrolle“, die ihm von Trainerkollege Martin Hermann übergeben wurde, nicht annehmen. „Gegen den ASV Zirndorf werden wir wegen der fehlenden Spieler wieder einmal unser System über den Haufen werfen müssen, deshalb wird es auch diesmal ein hart umkämpftes Spiel mit zwei Teams auf Augenhöhe, die sich nichts schenken werden. Nichtsdestotrotz will ich immer gewinnen, so auch gegen die Zirndorfer.“ jms