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SV Mosbach
SV Ornbau
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Für den SV Ornbau endete auch das Auswärtsspiel gegen den SV Mosbach ernüchternd. Die Heimmannschaft gewann 3:1. Nachdem Ornbau im ersten Durchgang zunächst die Führung gelang, ließ man das Schlusslicht gegen die solide Abwehr anrennen. Spät im zweiten Durchgang schafften es die Mosbacher die Partie zu drehen und kamen zu einem hochverdienten Sieg. Auch im Derby ging der SV Mosbach mit klar erkennbaren Siegeswillen in die Partie. Ornbau stand in der Defensive robust und sicher. Somit ergab sich zunächst keine größere Torgefahr. Eine erste gute Chance sah man in der 18. Minute, als sich Tom Wassermann kraftvoll im Strafraum durchsetzte. Seinen Querpass verfehlte Matthias Ballbach nur knapp. Im direkten Gegenzug gab es Freistoß für die Ornbauer, den Marius Lehner als Flankenball trat und Raul Crisan stramm einköpfte. Wenige Minuten später hätte Gästekapitän Andreas Engelhardt mit einem Pfostentreffer beinahe für das 0:2 gesorgt. Die Mosbacher Elf war aber nur kurzfristig beeindruckt. Auch in der Folgezeit lief die Begegnung überwiegend in Richtung Ornbauer Tor. In der 38. Minute scheiterte Marcus Baumann, völlig freistehend, an Keeper Lukas Halt. Den Nachschuss des Mosbacher Torjägers rettete Gästeverteidiger Heiko Kandler auf der Torlinie. Auch nach dem Wechsel mühte sich das Team von Werner Pfeuffer um ein Erfolgserlebnis. Wie schon in der ersten Hälfte gelang es nur selten, an der stabilen und kompromisslosen Hintermannschaft vorbei zu kommen. Ornbau setzte auf Konter und war bei Standardsituationen auch gefährlich. Mosbach glückte in der 76. Minute der Ausgleichstreffer durch einen Heber von Marcus Baumann. Nur zwei Minuten später bereitete er das 2:1 vor, in dem er für den Torschützen Tom Wassermann das Leder auflegte. In der Schlussphase setzte nun Ornbau die Brechstange an, um zum Ausgleich zu kommen. Am Ende ohne Erfolg. In der Nachspielzeit war es Marcus Baumann, der einen guten Diagonalball von Felix Beißer aufnahm und das beruhigende 3:1 markierte. Mosbach wartete eine gefühlte Ewigkeit auf einen Erfolg der nach nunmehr zehn sieglosen Spielen endlich gefeiert werden konnte. Der SVM gibt durch diesen Erfolg die rote Laterne ab. Jürgen Kalb/red