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Duell der vergangenen Sieger: Wendelstein trifft auf Weißenburg

Vorschau Kreispokal Halbfinale

Im Pokalhalbfinale empfängt der FC Wendelstein am Mittwochabend den TSV 1860 Weißenburg.

Im vergangenen Jahr konnte Christian Leibhard für den TSV 1860 Weißenburg den Totopokal entgegennehmen. Er und sein Team gastieren nun zum Halbfinale beim Sieger von 2016, dem FC Wendelstein.

 / © Uwe Mühling

Wenn im Fußball eine Mannschaft im Pokal rausgeflogen ist, dann spricht man gerne da­von, dass man sich nun ja auf die Meis­terschaft konzentrieren kann. Beim TSV 1860 Weißenburg ist es umgekehrt: Als Fünfter der Bezirksliga Süd ist der Zug nach vorne im Normalfall abgefahren, nach hinten kann nichts mehr passieren. Und so kann sich die Truppe von Trainer Markus Vierke eigentlich auf den Pokal konzentrieren. Genauer gesagt auf den Totopokal im Kreis Neumarkt/Jura. Hier sind die Weißenburger Titelverteidiger und stehen an diesem Mittwoch, 11. April, im Halbfinale. Dort wartet allerdings eine schwierige Aufgabe, denn die Mannen um Kapitän Markus Lehner müssen auswärts beim FC Wendelstein antreten. Anstoß ist um 18.30 Uhr und ab diesem Zeitpunkt werden sich die Sieger der vergangenen beiden Jahre gegenüberstehen. Ein ganz besonderes Halbfinale also. Die Wendelsteiner, die damals noch unter dem Namen TSV firmierten, gewannen am 1. Mai 2016 mit 2:1 gegen den SC 04 Schwabach; die Weißen­burger setzten sich ein Jahr später am 1. Mai 2017 mit 1:0 bei der SG Ramsberg/St. Veit durch. Beiden Teams bescherte der Pokalsieg den Start auf Landesebene mit attraktiven Gegnern. Der TSV 1860 scheiterte zuletzt am Regionalligisten VfB Eichstätt. Natürlich würden die Weißenburger das Pokal-Abenteuer vom Sommer 2017 heuer gerne wiederholen, müssen aber erst einmal die schwere Aufgabe beim FC Wendelstein lösen. Die Gastgeber stehen momentan auf dem zweiten Rang der Kreisliga Nord. Zuletzt haben sie in der Liga das Verfolgerduell gegen den SV Rednitzhembach mit 1:0 gewonnen (beide jetzt 31 Punkte) und liegen zwei Zähler hinter Spitzenreiter FC Deining. Die Hembacher wiederum waren am Ostermontag der Gegner des TSV 1860 in einem denkwürdigen Viertelfinale: Die Weißenburger lagen schon mit 1:4 und 2:5 zurück, ehe sie durch einen Ochsenkiel-Hattrick das Elfmeterschießen erzwangen und schließlich auch gewannen. In Wendelstein wartet nun der nächste ambitionierte Kreisligist. Für Coach Vierke und seine Truppe ist klar, dass man sich gegenüber den jüngsten Auswärtsleistungen – dem Pokal-Krimi in Rednitzhembach folgten in der Bezirksliga Niederlagen in Aufkirchen (1:5) und Büchenbach (1:2) – deutlich steigern muss, um das erhoffte Finale zu erreichen. Der Endspielgegner für den Sieger Wendelstein/Weißenburg steht bereits fest: Es ist die DJK Dollnstein. Die Altmühltaler um ihren Spielertrainer Tobias Eberle (ehemals TSG Solnhofen) gewannen an Ostern das erste Halbfinale und Kreisklassenduell bei der SG Heidenheim mit 4:2 und sind nun im Endspiel am Dienstag, 1. Mai, um 17 Uhr im Normalfall Gastgeber. Der Gegner wird sich am Mittwochabend herauskristallisieren.

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