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Vogel: „Das wird heuer eine ganz neue Nummer“

Der SV Pfaffenhofen geht selbstbewusst in seine zweite Kreisklassen-Saison

Mit Selbstvertrauen und nahezu unveränderter Mannschaft geht der SV Pfaffenhofen in seine zweite Saison in der Kreisklasse Nord. Dass mit Michael Sperl der beste SVP-Torschütze der vergangenen Runde seine Karriere beendet hat, drückt natürlich schon, aber der Verein konnte sich lange genug darauf einstellen. Die Konsequenz: Mit Julian Heubusch von der SG Wassermungenau/Wernfels gab es genau einen Neuzugang, und der ist bisher nicht als Torjäger aufgefallen.

Zum Saisonauftakt hatten die Pfaffenhofener (rot) beim Derby-Sieg in Roth schon Grund zum jubeln.

 / © Giurdanella

„Wir haben eine gute Mannschaft, das wissen wir“, bekräftigt Abteilungs- und Spielleiter Günter Vogel die jüngste Erfolgsgeschichte, „wir sind zufrieden mit dem was wir vorige Saison erreicht haben. Lehrgeld haben wir dabei nicht bezahlt. Am Schluss sind wir etwas eingebrochen, das lag aber an einer langen Verletztenliste.“

Dass der SVP an die Leistungen seiner Debütsaison anknüpfen kann, hat er gleich im ersten Spiel gewiesen. Mit 3:1 schlug er den Nachbarverein SpVgg Roth ein weiteres Mal. „Die liegen uns“, zwinkert Vogel, „gegen die haben wir letzte Saison schon zwei Mal gewonnen.“ Schöne Erfahrungen, aber die KK Nord bietet heuer auch viel Neuland. „Das wird heuer eine ganz neue Nummer“, prophezeit der Abteilungsleiter, „es sind drei Kreisliga-Absteiger dabei und der FC Schwand ist zu uns rübergewechselt. Das sind vier ebenbürtige Gegner. Heuer ist eh keiner dabei, der klarer Favorit oder Abstiegskandidat ist.“

Eine Unklarheit wird am Sonntag - oder auch erst in ein paar Wochen - beseitigt, wenn Kreisliga-Absteiger DJK Schwabach beim ersten Heimspiel des SV Pfaffenhofen zu Gast ist. Vogel: „Bei so einem Absteiger weiß man nie, wie der drauf ist. Grad in der Urlaubszeit kann man das schwer einschätzen, in sechs Wochen wäre das leichter.“ Das Debüt der Schwabacher bei der DJK Veitsaurach ging jedenfalls daneben.

Optimal lief es dagegen beim SV. „Das ist wichtig für eine Mannschaft, das man mit einem Sieg in die Runde kommt“, sagt Günter Vogel und meint damit auch die Reserve, die nach ihrem Aufstieg in die A-Klasse Nord West mit einem 2:1 gegen die Zweite des SV Unterreichenbach gestartet ist und jetzt ein Prestigeduell beim TSV Rothaurach vor der Brust hat.

Das Saisonziel der Reserve ist mit „Klassenerhalt“ eine Etage tiefer angesiedelt als das der Ersten, die „vorne mitspielen“ will. Nach der ersten Etappe wählt Vogel das höchste Lob, das die fränkische Sprache kennt: „Bassd scho!“

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