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Im Finale trifft Rednitzhembach auf Marienstein

Kreispokal Halbfinale

Knappe Kisten im Halbfinale des Kreispokals: Während die "Hembis" den TSV Winkelhaid in der regulären Spielzeit ausschalteten, musste der SV Marienstein gegen den FC/DJK Weißenburg ins Elfmeterschießen.

Der Sieg geht in Ordnung, hätte sogar höher ausfallen müssen. Doch letztlich musste SV-Keeper Max Wiedemann in allerletzter Sekunde bei einem Kopfball von Hormess sein ganzes Können aufbieten, um den Ausgleich, gleichbedeutend mit einem Elfmeterschießen, zu verhindern. Rednitzhembach gab meist den Ton an, doch vor dem Wechsel mangelte es am nötigen Zug zum Tor. Nach dem Wechsel häuften sich die Chancen. Pritschet (58.), Janetky (59.) und Debütant Löhner (61.) scheiterten fast im Minutentakt, ehe Bogendörfers Kopfball nach einer Ecke das Spiel entschied (63.). Bömoser (81.) und Janetzky (82.) hätten eigentlich erhöhen müssen. Sie taten das nicht. Das hätte sich beinahe noch gerächt. Aber eben nur beinahe.

Der FC/DJK Weißenburg hat das "Finale dahoam" denkbar knapp verpasst: Im Halbfinale des Totopokals der Herren im Kreis Neumarkt/Jura scheiterte die Mannschaft von Trainer Alexander Rottler im Elfmeterschießen am SV Marienstein. Besonders bitter für den Süd-Kreisligisten und Pokalsieger der Jahre 2013 und 2014: Er hatte bis zur Nachspielzeit noch mit 1:0 geführt und mehrfach die Vorentscheidung verpasst, kassierte dann aber in der 92. Minute das 1:1 und zog im Duell vom Punkt mit 3:4 den Kürzeren. Endstand also 4:5 aus Weißenburger Sicht. Der FC/DJK hätte im Endspiel, das am 1. Mai kommenden Jahres ausgetragen wird, laut Auslosung ein Heimspiel gehabt – daher auch "Finale dahoam". Dieses Heimrecht hat nun der SV Rednitzhembach, der den Vergleich der Nord-Kreisligisten beim TSV Winkelhaid knapp mit 1:0 gewann und nun Gastgeber für den Bezirksligisten aus Marienstein sein wird. Bereits nach zwölf Minuten brachte Andreas Pfefferlein den heimischen FC/DJK am Lehenwiesenweg mit 1:0 in Führung. Marienstein versuchte in der Folgezeit zwar zum Ausgleich zu kommen, doch die Weißenburger Defensive und Torhüter Maximilian Bühring vereitelten die überschaubaren Chancen der Gäste. Eigentlich waren die Gastgeber dem zweiten Treffer näher als der SVM dem 1:1. Allerdings ließen Auernhammer, Pfefferlein und Co. teils sehr gute Möglichkeiten liegen. Die wohl beste davon hatte Kapitän Daniel Heckel, der nach feinem Solo frei vor dem gegnerischen Torwart Gabriel Rehm scheiterte. Praktisch mit der letzten Aktion, bei der Torhüter Bühring keine gute Figur machte, staubte Fabian Streller schließlich zum 1:1 ab. Zu diesem Zeitpunkt war Marienstein nach einer Gelb-Roten Karte gegen Pasqual Krieglmeier (Meckern, 80. Minute) bereits in Unterzahl. Im Elfmeterschießen trafen Daniel Heckel, Raffael Rill und Benedikt Auernhammer für den FC/DJK, während Jochen Schwenk und Robin Unger in SVM-Keeper Rehm ihren Meister fanden. Für Marienstein waren Rou­tinier Markus Hörmann, Ramazan Kayapinar, Raphael Kraus und Se­bastian Heimisch erfolgreich. Den Elfer von Johannes Kammerbauer parierte Max Bühring – doch das sollte an diesem Tag nicht reichen. Uwe Mühling

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