Das Amateurfußballportal für Mittelfranken
Partner im
Amateurfußballnetzwerk
Partner im Amateurfußballnetzwerk

Lechner: "Die Lage ist prekär"

Kreisliga Süd

Im vergangenen Sommer kehrten zahlreiche Spieler aus verschiedensten Vereinen zur SG Ramsberg/St. Veit zurück. Jetzt in der Winterpause hat sich die Comeback- Welle nahtlos fortgesetzt: Neben Trainer Andreas Lechner sind ab sofort auch Markus Dietze (SV Alesheim), Daniel Riess (FC/DJK Weißenburg) und Andre Dietrich (TSV Heideck) wieder für die „SG vom See“ im Einsatz.

Ramsberg (hier gegen Cronheim) muss aufpassen: Abstiegskampf ist angesagt!

 / © Hochreuther

„Wir haben fast wieder die alte Garde beieinander“, stellt denn auch Andreas Lechner (im Bild) fest. Für den 39-Jährigen, der mit seiner Familie in Pleinfeld lebt, ist es die Rückkehr zu seinem Heimatverein. Der gebürtige Ramsberger war bereits von Juli 2015 bis März 2017 Spielertrainer der SG. Danach sprang Jörg Hertlein ein, dann kam für gut ein Jahr Stefan Birngruber. Nach dessen Rücktritt im September 2018 fungierte nochmals Hertlein als Interimscoach für zehn Spiele bis zur Winterpause.

Mit dem neuen (alten) Coach an der Spitze haben die Ramsberg-Veiter ein klares Ziel vor Augen: den Klassenerhalt in der Kreisliga, der man seit 2014 angehört. Für viele Fußballbeobachter war es angesichts des SG-Kaders überraschend, dass die Mannschaft hinten reingeraten ist und mit 15 Zählern auf dem drittletzten Platz überwintert. „Wir stehen mit dem Rücken zu Wand, die Lage ist prekär“, unterstreicht Andreas Lechner. Aus seiner Sicht haben Einstellung und Trainingsbeteiligung „nicht so gepasst“. Deshalb ist ihm besonders wichtig, dass künftig Harmonie, Kameradschaft und Spielfreude wieder stimmen. „Wenn die Stimmung passt, kommt alles weitere von selbst“, findet der Trainer.

In den ersten Einheiten hat er einen „guten Eindruck“ gewonnen. Die SG hat die Vorbereitung bereits vor zwei Wochen in Angriff genommen. „Wir haben bewusst früher angefangen, um die Fitnessgrundlagen für den Abstiegskampf zu legen“, sagt Lechner, der selbst nach seiner Pause wieder mit neuem Schwung an die Sache herangeht.

Ihr erstes Testspiel hatten die Ramsberg-Veiter am Samstag um 15 Uhr zu Hause gegen den SV Arberg (3:0). In den kommenden Wochen geht es mit Trainingseinheiten und Vorbereitungsspielen gegen den ESV Treuchtlingen (2. März), den ESV Flügelrad Nürnberg (9. März), den SV Kammerstein (17. März) und den FC Altenmuhr (24. März) munter weiter. Alle Vorbereitungen sind auf das erste Punktspiel des Jahres am Sonntag, 31. März beim Schlusslicht SG Ochsenfeld ausgerichtet. Hier soll mit einem erfolgreichen Start und drei Punkten der Grundstein für eine erfolgreiche Restrückrunde mit insgesamt noch elf Spielen gelegt werden. Nicht mehr dabei sein werden Mohamed Riahi (TSV 1860 Weißenburg) und Roma Antidze (Pause). Es gibt also nicht nur Comebacks bei der Spielgemeinschaft Ramsberg/St. Veit.

Mehr zum Thema