Das Amateurfußballportal für Mittelfranken
Partner im
Amateurfußballnetzwerk
Partner im Amateurfußballnetzwerk

Der SV Rednitzhembach holt den Pott

Kreispokal Neumarkt/Jura Finale

Mit einem 3:1-Erfolg sicherte sich der SV Rednitzhembach verdient den Pokalsieg gegen den SV Marienstein.

Das Siegerbild.

 / © Roland Jainta

In der Anfangphase tasteten sich beide Mannschaft ab. Der SV Rednitzhembach hatte zwar mehr Ballbesitz, konnte sich aber keine Chancen erspielen. Auch auf der anderen Seite waren Torraumszene Mangelware. Nach einer halben Stunden kamen die Gäste aus Marienstein dann besser ins Spiel. Die beste Abschlussmöglichkeit gehörte nach 36 Minuten Manuel Bittlmayer, der bereits in der zwölften Minute für Fabian Streller kam. Über links setzte er sich durch und zog ab. Sein Schuss rauschte knapp am Tor vorbei. Mehr bekamen die rund 500 Zuschauer im ersten Durchgang nicht zu sehen. Nach dem Seitenwechsel wurde es besser. Die kalte Dusche für die "Hembis" gab es gleich nach Wiederanpfiff. Nach Flanke von rechts kam Stephan Steib in der Mitte ungehindert zum Kopfball und drückte den Ball zur Führung für Marienstein über die Linie. Die Heimelf musste sich von diesem Schock erst erholen und brachte zunächst wie schon im ersten Durchgang nichts Gefährliches zustande. Nach 62 Minuten bewies SVR-Coach Stefan Wüst ein glückliches Händchen und wechselt mit Denis Aslan, der das Offensivspiel der "Hembis" sichtlich belebte, den Sieg ein. Zuvor hatten die Gastgeber allerdings noch einmal Glück, als Bittlmayer nach einer starken Einzelaktion am Querbalken scheiterte. Sechs Minuten nach seiner Einwechslung sorgte Aslan nach Vorarbeit von Kapitän Benjamin Güttler für den Ausgleich. Patrick Aschenbrenner hätte erneut nach Güttler-Vorlage nachlegen können, scheiterte aber knapp. Die Führung besorgte der Kapitän wenn auch mit etwas Glück selbst. Seine Freistoße-Flanke aus der 74. Minute flog an Freund und Feind vorbei und schlug unhaltbar für SVM-Keeper Gabriel Rehm im rechten langen Eck ein. Daraufhin wurde Marienstein nochmals aktiver. Für den Ausgleich sollte es trotz fünf Minuten Nachspielzeit, die die gut leitende Schiedsrichterin Maria-Theres Mühlbauer oben drauf gab, aber nicht mehr reichen. Im Gegenteil: In der 95. Minute, die Gäste warfen alles nach vorne und wurden ausgekontert, machte sich Philipp Seyss alleine auf den Weg in Richtung Mariensteiner Tor und erzielte mit einem Lupfer die Entscheidung. Seyss Torjubel wurde zum Siegesjubel, denn danach war Schluss und die Freude bei den "Hembis" riesig.

Mehr zum Thema