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Für die Weißenburger U23 gibt es "kein einziges leichtes Spiel"

Kreisliga West

Den Aufstieg vor wenigen Wochen hat die U23 des TSV 1860 Weißenburg mit einem „Riesen-Kraftakt“ geschafft. So jedenfalls formuliert es Spielertrainer Jonas Herter.

Weißenburg packte den Aufstieg - und darf jetzt in der KL West ran.

 / © Traub

Der verlängerte Weg über die Relegation bestätigt seine Aussage genauso wie die Zahl von 46 (!) eingesetzten Spielern. Die Euphorie, die durch den Erfolg entstanden ist, will die U23 nun mitnehmen, und der Coach spürt „die Vorfreude auf eine Saison mit vielen Derbys“.

Unter anderem auch das Stadtduell gegen den FC/DJK, gegen dender TSV vor wenigen Jahren noch mit der „Ersten“ in der Bezirksliga und Kreisliga spielte. Jetzt ist die „Zweite“ in der gleichen Klasse wie der FC, nämlich in der Kreisliga West, und man wird sich just am „Tag der Vereine“ in der Kirchweihwoche zum sportlichen Vergleich treffen. Die Derbys stehen natürlich ein Stück weit im Fokus, allerdings unterstreicht Jonas Herter, dass auch sonst „kein einziges Spiel leicht wird“.

Dementsprechend wollen sich der Coach und seine junge Mannschaft vorbereiten und freuen sich auf die neue „Herausforderung“. Klares Ziel ist erst einmal der Klassenerhalt. „Darauf liegt der Fokus“, betont Herter und will mit seinen Jungs möglichst schnell die nötigen Punkte sammeln. Sollte das gelingen, dann könne man durchaus auf den einstelligen Tabellenbereich schielen.

Welche Mannschaft ihm genau zur Verfügung steht, muss sich noch zeigen. Grundsätzlich habe man schon einen „gewissen Stamm von zehn bis zwölf Spielern“. Aber gerade weil es sich bei der U23 um ein Team zwischen dem Bezirksliga-Herren und dem U19-Landesligateam handelt, muss man immer auch darauf schauen, wer jeweils einspringen kann – gerade zu Saisonbeginn, wenn auch noch die Urlaubszeit hinzukommt.

Dass es mitunter „schwierig zu händeln“ ist, weiß Jonas Herter aus den Erfahrungen der vergangenen Saison, wo er und Co-Trainer Roland Kral sich vor allem in der Vorrunde personell ganz schön nach der Decke strecken mussten. Problem ist dabei nicht zuletzt die 15-Tage-Regelung, derzufolge Akteure, die bei der ersten Mannschaft in der Startelf standen, erst zwei Wochen später wieder in der Reserve ran dürfen. „Die Leidtragenden sind letztlich die Spieler“, findet der 31-jährige Ex-Regionalliga-Keeper, der seine eigene Position (entweder Torwart, Feldspieler oder Coach an der Seitenlinie) vorerst offenlässt und je nach Bedarf entscheiden wird.

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