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Pfaffenhofen verkürzt: DJK Schwabach ringt Penzendorf ein Remis ab

Kreisklasse Nord 12. Spieltag

Der SV Pfaffenhofen setzte sich in Spalt mit 2:4 durch und machte Boden auf Spitzenreiter Penzendorf gut, der sich mit der DJK Schwabach die Punkte teilte. Verfolger Schwand ließ Katzwang beim 4:0 keine Chance, während am Tabellenende die SpVgg Roth gegen Kleinschwarzenlohe unterlag und der TSV Wolkersdorf sich eine 0:7-Klatsche gegen Eckersmühlen einhandelte.

Pfaffenhofen (in Rot) setzte sich mit 4:2 in Spalt durch und rückte wieder näher an den Spitzenreiter heran.

 / © Giurdanella

Das Spiel zwischen zwei defensivstarken Mannschaften hielt, was man sich davon versprochen hatte. Die Abwehrreihen hüben wie drüben ließen kaum einmal eine gefährliche Aktion der gegnerischen Mannschaft zu. Phasenweise wirkte der Außenseiter von der Huttersbühlstraße ein wenig zwingender, allerdings ohne das von Benjamin Schote souverän gehütete Tor zu gefährden. Aber auch Christian Duschek war auf der anderen Seite immer dann zur Stelle, wenn er gebraucht wurde. So trennten sich beide Teams schiedlich, friedlich 0:0. Ein Remis, mit dem wohl beide leben konnten.

Auch im zweiten Spiel unter der Leitung von Spielertrainer Max Schnitzlein musste sich die SpVgg knapp geschlagen geben. Dabei waren die Gäste von Beginn an wacher und hatten bereits nach sieben Minuten die große Chance zur Führung, scheiterten per Strafstoß aber an Roths Keeper Trost. Nach einer knappen halben Stunde machten sie es dann besser, nach einem Ballverlust im Rother Spielaufbau schaltete der TSV schnell um und Ivan Martin-Perez traf zur Führung (28.). Kurz vor der Pause gab es einen weiteren Elfmeter für Kleinschwarzenlohe, dieses Mal ließ Pascal Kabok Trost keine Chance und erhöhte (43.). Nach dem Seitenwechsel hatte die personell angeschlagene SpVgg zwar viel Ballbesitz, wurde jedoch kaum gefährlich. Anders die Gäste, die nach schnellen Umschaltaktionen ein ums andere Mal vergaben. Nach einer gelb-roten Karte gegen Drechsler (76.) brachte Max Schnitzlein seine Farben zwar in Unterzahl nochmal heran (77.), nah dran an den Ausgleichstreffer kamen sie in der Folge aber nicht mehr.

Das für beide Mannschaften richtungsweisende Duell der Tabellennachbarn begann ohne Abtastphasen. In der ersten Minute scheiterte Schiller mit einem Schlenzer an Ulrich.Auf der Gegenseite lenkte Drobitz Koppens Versuch an den Pfosten (6.). Erneut Schiller lupfte frei vor Keeper Ulrich über den Kasten (7.). Jetzt bekam der TVE die defensive Stabilität der letzten Spiele zurück und blieb offensiv sehr agil. Die Folge war der Führungstreffer, als Koppen nach Koschmins Querpass nur noch einschieben musste (22.). Nachdem wenig später Koschmin eine Fuchs-Hereingabe knapp verpasste, scheiterte Shatri per Freistoß an Keeper und Latte, Koschmins Nachschuss am Abwehrbein (37.). Eine Aktion später schlenzte Mergim Shatri den Ball zielgenau zum 2:0 ins Eck (38.). Nach dem Seitenwechsel erhöhten Steib (48., Foulelfmeter) und Mergim Shatri schnell auf 4:0. Damit war die Gegenwehr von Wolkersdorf gebrochen, Fuchs stellte freistehend auf 5:0 (69.). Zur besonderen Freude trafen die von Taktikfuchs Michael Bergmann eingewechselten Mendrit Shatri, der sein Comeback nach langer Verletzungspause gab, und Dirsch gar noch zum Endstand von 7:0 (78.,83.).

Die Schwander „Erste“ festigte mit dem „Dreier“ Tabellenplatz drei. Der 1. FC war über weite Strecken spielbestimmend. Zunächst vergab Schwand noch gute Chancen, ehe Spielertrainer Matthias Hartmann selbst für die Führung sorgte. Kevin Biallas hatte sich gegen zwei Gegenspieler behauptet, der sehr gute Schiri Armin Eich erkannte den Vorteil, da Andre Haas an den Ball kam. Dessen Hereingabe verwertete Hartmann per Kopf. Der Gast hätte beinahe den Ausgleich erzielt, doch donnerte der Schütze den Ball beim Elfmeter über den Kasten. In der 42. Minute gelangte das Leder über Florian Kleinheyer zu Matthias Hartmann, der den völlig freistehenden André Haas am Elfmeterpunkt sah. Der blieb und traf vom Elfmeterpunkt aus unhaltbar zum 2:0. In der zweiten Häfte dauerte es ein wenig, bis Schwand das Spiel wieder in den Griff bekam, weil die Gäste sich gegen die drohende Niederlage wehrten. So tauchte plötzlich ein TSV-Akteur alleine vor Keeper Georgi Milchev auf, der klasse parieren konnte. Dies war aber die letzte Chance für den Gast, von da ab spielte nur noch der 1. FC, der aber beste Chancen ausließ oder am starken Keeper Daniel Nock scheiterte. In der 82. Minute machte erneut Haas den Sack zu. Sein Freistoß war von der Mauer abgefälscht worden. In der 87. Minute wurde Kevin Biallas von Hartmann freigespielt und ließ alleine vor dem Torhüter diesem keine Chance.

Ein insgesamt verdienter Sieg für die Gäste, Spalt wachte zu spät auf. Beide Mannschaften begannen vorsichtig, klare Chancen blieben in der ersten Hälfte Mangelware. Rafal Skutta prüfte mit einem Flachschuss Spalts Keeper Julian Fiegl (20.), auf der Gegenseite tat dies Claudiu Pienar bei Jakub Spierka (40.). Nach dem Wechsel zog Pfaffenhofen die Zügel an. Besonders Mike Schuster war kaum noch zu bremsen. Drei Mal setzte er sich auf der Außenbahn energisch durch und brachte jeweils das Leder flach in die Mitte, wo Dominik Bittmann (52.), Skutta (56.) und Robin Belzl (62.) nur noch einschieben brauchten – drei sehr schön herausgespielte Tore. Dazwischen keimte kurz Hoffnung im Spalter Lager auf, als Pascal Weidmanns Freistoß-Flanke direkt im Pfaffenhofener Gehäuse zum 1:2 landete (57.). Erst nach dem dritten Gegentreffer wachten die Gastgeber auf und übten nun Druck auf ihren Gegner aus. Die Partie wurde zunehmend hektisch, der junge Unparteiische hatte angesichts einiger harter Fouls alle Hände voll zu tun. Letztlich reichte es für Spalt aber nur zum erneuten Anschlusstor durch Volkan Ceylan, der nach einem Lattentreffer von Weidmann abgestaubt hatte (83.). In der Nachspielzeit sah Weidmann noch Gelb-Rot, ehe Kevin Löhlein mit einem verwandelten Foulelfmeter alles klar machte.

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