Das Amateurfußballportal für Mittelfranken
Partner im
Amateurfußballnetzwerk
Partner im Amateurfußballnetzwerk

USK-Einsatz: Massenschlägerei bei Türk Genc vs. Moorenbrunn

Fünf Verletzte nach Auseinandersetzung bei B-Klassen-Spiel

Auf einem Nebenplatz des Stadion Nürnbergs kam es am Sonntagnachmittag zu einer brutalen Massenschlägerei. Mindestens eine Person wurde schwer verletzt. Der Alarm ging bei der Polizei um 14.51 Uhr ein, knapp eine Dreiviertelstunde vor Anpfiff der Partie des 1. FC Nürnberg gegen Fortuna Düsseldorf. Mehrere USK-Einheiten, die zur Sicherung des Zweitligaspiels sowieso in der Nähe waren, mussten von dort abgezogen werden, um die Situation zu beruhigen und Schlimmeres zu verhindern.

Starke Polizeikräfte waren nötig, um die Lage bei einem Amateurfußballspiel zwischen Türk Genc und Moorenbrunn zu beruhigen.

 / © Sportfoto Zink

Schauplatz des Gewaltausbruchs war ein Sportplatz an der Otto-Ernst-Schweizer-Straße 2, wo um 15 Uhr das A-Klassen-Spitzenspiel zwischen dem SC Türk Genc Nürnberg und dem VfR Moorenbrunn beginnen sollte. Beim Vorspiel der zweiten Mannschaften gerieten die beiden Teams aus noch ungeklärten Gründen aneinander. Nach Auskunft eines Polizeisprechers war am Nachmittag noch unklar, "ob Spieler, Fans oder Trainer - oder auch alle aufeinander losgingen".

Im weiteren Verlauf des Nachmittags wurde bekannt, dass ein Disput zwischen einem Spieler des VfR Moorenbrunn, der mit einer Entscheidung des Schiedsrichters nicht einverstanden war, wohl der Auslöser für die Auseinandersetzung war. Daraufhin haben sich Spieler des SC Türk Genc eingemischt. Infolgedessen gingen Spieler zu Boden und es soll Tritte gegen den Kopf gegeben haben. Gegen die beteiligten Personen wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Insgesamt zählte die Polizei fünf verletzte Personen. Vier Verletzte einschließlich des Schiedsrichters mussten im Krankenhaus behandelt werden.

Bereits im März fiel die zweite Mannschaft des SC Türk Genc negativ auf. Nach einer Attacke auf einen Schiedsrichter beschloss der Verband damals, keine Schiedsrichter mehr zu schicken.

Mehr zum Thema