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Thomas Eckert: "Ich bin dankbar für die Chance"

Der neue Trainer des FC Stein im Gespräch

In den vergangenen Jahren hat sich Thomas Eckert rar gemacht auf den hiesigen Fußballplätzen. Nach sechs Jahren Pause übernahm er nun den FC Stein, der in Abwesenheit von Markus Mühling interimsweise von Uwe Kroll und Dirk Schaefer gecoacht wurde. Für Eckert ist es auch eine Rückkehr an eine alte Wirkungsstätte.

Thomas Eckert ist auf der Trainerbank zurück.

 / © Sportfoto Zink

Eine Auszeit wollte sich Thomas Eckert gönnen nach seiner erfolgreichen Zeit beim SV Raitersaich, den er von der A-Klasse bis ins Kreisoberhaus führte. Aus der geplanten Auszeit wurde letztlich eine sechsjährige Abstinenz, in der er sich kaum mehr auf den Fußballplätzen der Region blicken ließ. Nicht ganz: Den Weg seines Sohnes, der inzwischen in der F-Jugend beim FC Stein spielt, verfolgte er freilich mit großem Interesse. Das geplante Haus steht längst und auch seine beiden Kinder sind aus dem Gröbsten heraus.

„Jetzt hat der Zeitpunkt gepasst. Ich bin dankbar für die Chance“, erklärt ein glücklicher Thomas Eckert, der noch im vergangenen Winter zwei Anfragen anderer Vereine ablehnte. Eine lange Eingewöhnungszeit ist nicht zu erwarten. Schließlich kennt er das Gelände, spielte vor 20 Jahren selbst mal in Stein, Uwe Kroll war schon sein Vorgänger in Raitersaich und auch Co-Trainer Hans-Dieter „HD“ Wackersreuther war damals sein „Co“.

„Man kennt sich eben. Es war aber eigentlich nie angedacht, dass ich den Trainerjob übernehme. Drei, vier Tage habe ich überlegt. Ich habe erst einen Tritt in den Hintern gebraucht“, sagt er lachend. Den bekam er übrigens von seiner Frau verpasst. Die Familie steht hinter ihm, die Mannen im Hintergrund kennt er, nur bei der Mannschaft sieht es nicht ganz so aus. Schließlich konnten noch nicht alle Spieler ins Training einsteigen.

Kauntz ist da, Lödel, Elibol und Schinder (noch) nicht

Allen voran mit Matthias Lödel, Erman Elibol und Markus Schindler fehlt bisher nahezu die komplette Offensive aus verschiedenen Gründen. Dafür ist Neuzugang Christian Kauntz bereits voll dabei, der in den vergangenen Jahren beim SV Großweismannsdorf-Regelsbach in aller Regelmäßigkeit seine Torjägerqualitäten unter Beweis gestellt hat. „Die, die da sind, ziehen mit. Wir haben viel Arbeit vor uns. Die Hausaufgaben müssen gemacht werden, um die Basis und die Grundlagen zu schaffen. Dann erreichen wir auch unser Ziel, eine erfolgreiche Rückrunde zu spielen.“

Dabei will der Familienvater seine Erfahrungen einfließen lassen, die er beispielsweise einst beim SC 04 Schwabach in der Bayernliga oder auch beim ASV Vach in der Landesliga sammelte. „Im Training übernehme ich einen teilaktiven Part.“ Soll heißen: Bei den „unangenehmen“ Laufeinheiten geht er voran und will sich auch selbst fit halten. Als Spielertrainer aber sieht er sich nicht. „Ich habe jetzt sechs Jahre Pause gemacht und auch nicht in einer AH gespielt. Selbst zu spielen könnte ich mir nur im äußersten Notfall vorstellen.“ Einen gewissen Charme hätte der Gedanke aber und den Pass hat man sich in Stein vorsichtshalber auch gesichert.

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